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Der gedeckte Tisch und das Accessoires

Tischlein deck dich – Mehr als bloße Dekoration

Egal ob Sie Zuhause ein schönes Festmahl für Ihre Freunde und Ihre Familie zubereiten wollen oder Ihre Gäste in Ihrem Restaurant festlich bewirten möchten. - In jedem Fall spielt die Optik und damit das richtige Eindecken eines Tisches eine entscheidende Rolle. Schließlich isst das Auge bei einem Luxus- oder Festessen immer mit. Leider wissen viele Menschen garnicht, wie ein Tisch richtig und stilvoll eingedeckt werden sollte. Deshalb möchten wir interessante Tipps zum Eindecken eines Tisches, Verhaltensempfehlungen, kurz „Knigge-Informationen“ und Pflegetipps geben.

Der Tisch auf dem Prüfstand

Nicht nur das Essen und die Dekoration spielen bei einem Event eine zentrale Rolle. Auch der Esstisch selbst sollte bei einem Festschmaus auf den Prüfstand gestellt werden. Denn was nützen Ihnen die schönsten Dekorationselemente oder eine stilvolle Tischdecke, wenn der Zustand des konkreten Tisches eher schlecht ist. Aus diesem Grund sollte jeder Gastgeber vor einem Dinner den Tisch genau inspizieren. Ein perfekter Tisch macht schließlich viel her. Prüfen Sie die Oberfläche des ausgewählten Tischs. Wie sieht diese aus? Sind die Tischbeine voll funktionstüchtig?

Bei einem wackelnden Tisch kann in manchen Fällen bereits eine kleine Korkscheibe Abhilfe leisten und das Ungleichgewicht ausgleichen.

Der Tisch benötigt aber auch genügend Platz. Der Abstand zur Wand und zum Sitznachbarn sollte ausreichend bemessen sein, weil es nichts schlimmeres gibt als sich beengt zu fühlen.

Die Gäste würden sich in der Situation eingeengt und unwohl fühlen.

Selbst das beste Gericht samt perfekt und dekoriertem Tisch können über ein so entstandenes Engegefühl nicht hinweg trösten. Wichtig ist daher auf ausreichende Bewegungsfreiheit zu achten, damit die Gäste beim Aufstehen keine Probleme haben.

Auch der Gastgeber und die Servicekräfte sollten sich mühelos zwischen der Wand und den Stühlen bewegen können. So wird die angenehme Atmosphäre beim Servieren der Speisen nicht gestört und die Arbeit der Kellner und privaten Gastgeber nicht behindert.

Festliche Atmosphäre mit einem weißen Tischtuch

Neben dem Zustand vom Tisch kommt der Tischdecke eine tragende Rolle zu.

Für ein besonders festliches Ambiente sorgt der Gebrauch eines weißen, hochwertigen Tischtuchs. Es bildet einen perfekten Rahmen für hochwertiges Geschirr und Besteck. Zu empfehlen sind Modelle aus Halbleinen, Leinen oder Damast. Wenn eine größere Gesellschaft zu bewirten ist sollten sogenannte Moltons unter der Tischdecke verwendet werden. Diese Unterlagen schützen die Tische optimal und machen sie auch für zukünftige Gäste einsatzfähig. Oftmals sind die Moltonunterlagen aus Baumwolle gefertigt, was sie rutschfest und widerstandsfähig macht.
Aber auch das Besteck, Geschirr und die Gläser sollten dem Anlass entsprechend ausgewählt werden. Denn zu einem rustikalen Ambiente würde ein weißes und hochwertiges Tischtuch eher unpassend wirken. Ein Überzug aus Baumwollgewebe oder Bauernleinen wäre in dem Fall eine bessere Wahl. Diejeingen, die keine Tischdecken mögen können alternativ auf Platz-Sets oder Platzdecken zurückgreifen.

Eindecken mit Köpfchen


Nicht selten haben Menschen gerade beim Eindecken einer Tafel Sorge etwas falsch zu machen. Erfahrungsgemäß ist dies auch gelegentlich der Fall.

Damit Sie künftig keine Fehltritte erleben sollten Sie sich vorsorglich zunächst alle wichtigen Utensilien zurechtlegen.

Grundsätzlich gehört immer ein Platzteller, als Mittelpunkt bzw. zur Orientierung, zu einem Gedeck, obwohl er kein „ Muss“ ist. Er wird von Experten empfohlen, weil er die Verschmutzung der Tischdecke oder sonstige Beschädigungen am Tisch verhindert.

Interessant zu wissen ist auch, das es bei einem Menü für jeden Gang ein eigenes Besteck gibt.

Von Knigge wissen wir, dass es bei der Anordnung des Bestecks ein einfaches System gibt:

Besteck das von der rechten Hand benutzt wird, befindet sich rechts neben dem Teller.

Besteck das von der linken Hand benutzt wird, wird links vom Teller plaziert.

Das zuerst verwendete Besteck befindet sich ganz Außen, d. h. am weitesten vom Teller entfernt.

Das bedeutet, dass man bei jedem Menü mit dem äußeren Besteck beginnt und das Besteck beim letzten Gang direkt neben dem Teller liegt. Oder umgekehrt: Das Besteck kommt von außen nach innen zum Einsatz.

Wenn ein Tisch festlich eingedeckt werden soll, zum Beispiel zu Weihnachten oder Silvester, kommen in vielen Restaurants ganz bestimmte Richtlinien zur Anwendung. Selbstverständlich sind diese Regeln auch privaten Gastgebern zu empfehlen, wenn sie ihre Gäste zu Hause bewirten möchten. Schließlich können Sie mit einem stilvoll gedeckten Tisch auch in den eigenen vier Wänden überzeugen.

Beim Tischdecken sollten einige Punkte berücksichtigt werden.

Für das Eindecken einer Tafel oder größeren Runde eignen sich gerade Tische besser als runde Tische, weil man sich an einer Tafel immer gegenüber begegnen kann.

Im Weiteren wird empfohlen den Tisch nicht zu überladen einzudecken.

Ein geeigneter Abstand zwischen der Gabel des einen Gedecks und dem Messer des anderen Gedecks sollte ca. 40 Zentimeter betragen.

Neben den Abständen in Zentimeterangabe kann man sich auch mit der sogenannten „kleinen Finger Technik" behelfen. Letztere bemisst den Abstand vom Teller bis zur Tischkante.

Der Platzteller sollte also nicht auf der Tischkante stehen und einen Mindestabstand von einem kleinen Finger zur Tischkante einnehmen. Auch sollte sich der Platzteller immer vor die Mitte eines Stuhls befinden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die sogenannte „EC-Karten-Regel“.

Das Besteck für den Hauptgang wird rechts und links neben dem Teller platziert.

Daneben, also außen von dem Besteck für den Hauptgang, wird das Besteck für die Vorspeise gelegt. So ist es für den Gast ganz einfach ein Mehrgänge-Menü mit dem Besteck von außen nach innen zu genießen. Das Besteck sollte aber auch nicht zu eng abgelegt werden. Vielmehr sollte der Abstand von dem einen zum anderen Besteck so ausfallen, das eine aufgestellte EC-Karte hindurchgezogen werden kann.
Zusätzlich sollte auf die Lage des Gabel-Bestecks geachtet werden.

Bei Verwendung verschiedener Gabeln sollten diese am Besten versetzt abgelegt werden.

Das bewährte Vorgehen lässt sich am Beispiel von drei zur Anwendung kommenden Gabeln gut verdeutlichen. Empfohlen wird die beiden äußeren Gabeln mit dem Griff-Ende auf Höhe der Platzteller zu legen. Das mittlere Gabel-Besteck sollte etwas hervorgehoben werden und deshalb etwas höher plaziert werden.

Extras, wie Dessertlöffel, haben ihren Platz oberhalb der Platzteller.

Beim Aufstellen von Weingläsern orientiert man sich am besten an dem Messer-Besteck.

Das Rotweinglas sollte immer über dem Hauptgang-Messer stehen.

Das Weißweinglas wird hingegen immer über dem Vorspeisen-Messer platziert.

Das Wasserglas sollte als kleinster Vertreter möglichst vor den anderen Gläsern einen Platz finden. Ein Bierglas wird umgedreht und rechts neben den Weingläsern abgesetzt.

In der Gastronomie wird empfohlen höchstens vier Gläser-Modelle pro Gast einzudecken.

Wird zusätzlich Brot gereicht, so findet der Brotteller links neben dem Platzteller seinen Raum.

Das dazugehörige Buttermesser wird auf die rechte Seite des Brottellers gelegt, wobei seine Schneide nach links zeigen muss.

Wenn ein Gast Linkshänder ist, so sollten die Bestecke natürlich entsprechend umgelegt werden. Das bedeutet, dass die Gabel-Bestecke rechts und Messer-Bestecke sowie Löffel links eindeckt werden müssen.

Bei der Anordnung der Gläser-Modelle ändert sich auch bei Linkshändern allerdings nichts.

Knigge: Mit Ordnung und System stilvoll essen

Beim Tischdecken sollte auf die Tisch- und Sitzordnung geachtet werden, weil diese zum Genuss beiträgt. Hier spielt, wie bereits oben erwähnt, die Tischform eine wichtige Rolle.

Mit einem runden Tisch kann man Platz sparen. Leider gestaltet sich das Eindecken einer solchen Tischform häufig etwas schwieriger.

An einer rechteckigen Tafel sitzen der Gastgeber und/oder eine weitere wichtige Person immer am Kopfende. Eine in U-Form gehaltene Tafel bietet eine weitere Möglichkeit für den gedeckten Tisch. Bei dieser Tischform sollte die Hauptperson immer in der Mitte der Basisseite Platz nehmen.


Nicht nur der korrekt gedeckte Tisch, auch das richtige Verhalten bei Tisch gehören zur Etikette.

Korrekt verhält sich der Gastgeber sobald er aufsteht, wenn eine Dame den Tisch verlassen möchte.

Bei einer sehr großen Gesellschaft erhebt sich anstelle des Gastgebers der Tischherr neben der Dame. Er rückt ihr den Stuhl zurecht und ist ihr so behilflich.

Wichtig zu wissen ist auch, das der Tischherr bzw. Tischnachbar in der Regel links neben der Tischdame sitzt und für deren angenehme Unterhaltung zu sorgen hat.

Um den Überblick bei einer Veranstaltung zu behalten kommen bei größeren Gesellschaft entweder ein Tafelplan oder Tischkärtchen zum Einsatz. So kann sich jeder Gast orientieren und weiß genau wo ihm ein Platz zugewiesen worden ist.

 

Neben der Sitzordnung ist auch die richtige Haltung beim Essen von Bedeutung.

In dem Zusammenhang gilt es eine wesentliche Regel zu beachten:

Ein Gast sollte sich so aufrecht wie möglich halten und dabei die Sitzfläche des Stuhls vollkommen einnehmen, die Beine geschlossen und gerade absetzen und den Körper so elegant wie möglich zu Geltung bringen. In keinem Fall sollten die Schuhe unter dem Tisch ausgezogen werden, weil dies gegen die Etikette verstoßen würde. Auch auf das Überkreuzen der Beine sollte verzichtet werden.

Am besten verhält man sich, wenn eine Hand einfach bis zu dem Handgelenk auf dem Tisch abgelegt wird. Die Unterarme und Ellbogen dürfen dabei während des Dinners nicht auf dem Tisch abgestützt werden. Auch das Abstützen des Kinns gehört zum schlechten Ton.

Sicher tritt man in Erscheinung, wenn die Beine einfach entspannt und gerade am Boden abgestellt werden ohne mit diesen zu wippen. In keinem Fall sollten die Beine um die Stuhlbeine herum geschlungen werden. Auch wenn es noch so verlockend sein sollte.

Das Gedeck: Viel mehr als bloße Dekoration

Das Gedeck, französisch auch Couvert genannt, beinhaltet viele verschiedene Komponenten.

Unter dem Oberbegriff eines Gedecks werden das Besteck, Geschirr, die Servietten, Dekoration und Gläser zusammengefasst. Man unterscheidet bei dem Gedeck zwischen einem einfachen und erweitertem Gedeck. Je nach Umfang des Menüs kann sich also immer eine andere Variante besser eignen.

Bei einem einfachen Gedeck wird in der Regel ein Menü mit Suppe, Hauptgang und Dessert gereicht.

Folgende Komponenten sind hierfür erforderlich:
- Suppenlöffel
- Tafelbesteck 
- Besteck für das Dessert
- eventuell Platz-, Tafel- sowie Brotteller und Buttermesser
- Gläser-Modelle (Wasser, Rotwein, Weißwein)
- Servietten

 Für den Fall das mehrere Gänge gereicht werden wird ein erweitertes Gedeck genutzt.

Die einzelnen Komponenten, wie Besteck, Geschirr oder Gläser werden dabei farblich aufeinander abgestimmt. So bietet der Tisch auch optisch einen wahren Augenschmaus.

Bei der Dekoration heißt es: „Weniger ist mehr.“ In keinem Fall sollte bei einem erweiterten oder einfachen Gedeck zu viel dekoriert werden, weil dies für Unruhe am Tisch sorgen würde.


Egal ob das erweiterte oder einfache Gedeck zu Anwendung kommt, ist beim Eindecken eine spezielle Reihenfolge einzuhalten.

Jeder Gang muss vom Gast von außen nach innen mit dem Besteck genossen werden können.

Dabei sollten auf der rechten Tellerseite nicht mehr als vier Besteckteile und links nichts mehr als drei Besteck-Teile liegen.

Falls ein Menü mit sechs Gängen geplant wird reicht man das fehlende Besteck später einfach nach.

Die Messerschneide sollte stets nach innen zum Teller liegen.

Bei der Gabel ist darauf zu achten, dass ihre Zinken nach oben zeigen.

 

So sieht das in der Praxis aus:

  • auf der rechten Teller-Seite befinden sich von außen nach innen das Besteck für die Vorspeise, Suppenlöffel, Fischmesser sowie Fleischmesser
  • auf der linken Teller-Seite befinden sich das Besteck für die Vorspeise, Fischgabel sowie Fleischgabel
  • oberhalb vom Teller befindet sich das Dessert-Besteck (Gabel-Griff zeigt nach links, Löffel-Griff nach rechts. Falls Käse oder Obst als Dessert angedacht sind, so wird anstelle des Löffels ein Messer eingedeckt. 
  • Wird ein Platzteller verwendet, wird dieser während des Dinners nicht ausgewechselt. Stattdessen werden die Teller der jeweiligen Gänge einfach darauf positioniert.
  • linksseitig vom Gedeck befindet sich der Salatteller
  • ebenfalls links befindet sich der Brotteller, auf dem gerade am rechten Rand das Buttermesser platziert wird
  • eine Fingerschale wird mit Wasser und Zitrone gereicht, um fettige und verschmutze Hände zu reinigen

 

Richtig und elegant Servieren

Zu den Aufgaben eines Gastgebers gehört neben dem Eindecken auch das Servieren und Einschenken. Grundsätzlich gilt, dass von rechts serviert wird. Dies gilt nicht nur für Speisen sondern auch für Getränke. Das Abservieren und Nachschenken wird ebenfalls von rechts getätigt. Von links werden hingegen Salatteller oder Brotteller gereicht und abserviert. Auch das Anbieten oder Nachlegen von Gerichten kann von links erfolgen.

Im Allgemeinen wird ein Menü in einer bestimmten Reihenfolge gereicht.

Je nach Menü gilt folgende Reihenfolge zum Servieren:

  1. Kalte Vorspeisen
  2. Warme Vorspeisen
  3. Hauptgang
  4. Dessert

Die richtige Haltung während des Essens einnehmen

Als Gast und Gastgeber kann man beim Essen schon bei der Haltung des Bestecks erste Fehler machen. Grundsätzlich gilt: Das Messer-Besteck wird zwischen Zeigefinger und Daumen gehalten und mit dem Mittelfinger abgestützt. Das Fleisch wird mit dem Gabel-Besteck mit der Wölbung nach oben fixiert. Anschließend wird das Gabel-Besteck gedreht, bis die Wölbung wieder nach unten zeigt. Nun kann das Stück Fleisch mit der nach unten gerichteten Wölbung verzehrt werden.

Sobald ein Gang beendet wurde, gibt es noch weitere Punkte zu beachten. Denn in der Gastronomie gibt es so etwas, wie eine Bestecksprache. Sie können als Gast dem Kellner oder Gastgeber signalisieren, ob Sie Ihren Gang beendet haben oder nicht. In keinem Fall dürfen die Bestecke während des Dinners auf den Tisch gelegt werden. Wer das Besteck parallel und etwas nach rechts unten auf dem Teller platziert, der zeigt an, dass er seinen Gang beendet hat. Eine Unterbrechung des Essens wird hingegen mit einer Positionierung des Bestecks wie eine Schere angezeigt.

Aber auch das Glas sollte bei einem feinen Dinner während einer Gala oder Banketts richtig gehalten werden. Ein Glas mit Stiel sollte hierbei am besten am oberen Teil vom Stiel gefasst werden. In keinem Fall darf das Glas am Bauch festgehalten werden. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie zum Beispiel einen Cognac-Schwenker. Dieser wird zwischen dem Mittel- und Ringfinger gehalten. Die Körperwärme sorgt in diesem Fall für eine bessere Entfaltung des Dufts/ Bouquets.

Des Weiteren sollten Sie bei einem Menü die sogenannte „Nicht-zurück-Regel“ beachten. Dies ist im Grunde eine spezielle Abfolge der Gläser. Es wird von außen nach innen agiert. Wichtig ist, dass Sie bei jedem neuen Gang nicht das Getränk des letzten Ganges trinken. Denn für jedes Getränk gibt es eine bestimmte Zeit und Reihenfolge. Es schickt sich nicht, das Getränk eines vorausgegangenen Ganges leer zu trinken.

Natürlich gibt es auch spezielle Getränke, die sich im Laufe der Zeit als Gang-Begleiter erweisen. So gibt es bei einem mehrgängigen Menü als Aperitif oftmals Prosecco, Sekt, Champagner, Sherry, Martini, trockenen Weißwein, Campari-Orange, Cocktails oder Fruchtsäfte. Mittlerweile werden auch Biersorten als Aperitif gereicht. In der Regel werden alkoholfreie Getränke und Wasser von Anfang an serviert. Zudem wird Weißwein vor einem Rotwein serviert. Jedoch spielt hier natürlich das ausgewählte Menü eine wichtige Rolle. Ein Digestif oder auch Verdauungstrunk wird nach der üppigen Hauptspeise serviert. Hier eignen sich Obstbrand, Likör, Whiskey, Cognac, Rum oder Grappa. Ganz zum Ende werden Kaffee-Spezialitäten serviert. 

Beim Servieren von Getränken sind demnach folgende Aspekte wichtig: 

  • milde vor schwereren Weinen
  • Weißwein vor einem Rotwein
  • trockene Weine vor lieblichen Weinen
  • jüngere Weine vor einem älteren Wein

In der heutigen Zeit wird aber auch in gehobenen Kreisen der persönliche Geschmack akzeptiert. Jedoch gibt es bewährte Regeln, an die sich jeder Gast in einem gehobenen Restaurant halten sollte:

  • Weißweine zu hellem Fleisch (Schwein, Kalb, Geflügel,Fisch)
  • Rotweine zu dunklem Fleisch (Wild, Rind)


Gerade in besonders feinen Restaurants ist es üblich, eine Weinprobe vorzunehmen. Diese wird vom Gastgeber durchgeführt. Schließlich soll sich der Gastgeber von der Qualität und dem Geschmack eines Tropfens vergewissern. Während einer Weinprobe zeigt das Servicepersonal das Weinflaschen-Etikett und der Gastgeber kann prüfen, ob es sich um den richtigen Wein handelt. Darüber hinaus wird ein Probeschluck zu Verkostungszwecken gereicht. So kann der Gastgeber kontrollieren, ob der Geruch, die Temperatur, die Farbe sowie der Geschmack stimmen. Wenn der Gastgeber mit all diesen Kriterien einverstanden ist, kann der Wein den anderen Gäste serviert werden. Wenn es innerhalb einer Gesellschaft einen Ehrengast gibt, so wird dieser zuerst bedient. Danach folgen die Damen und abschließend die Herren.

Knigge am Buffet

Auch wenn in einem Restaurant ein Buffet gereicht wird, sollte ein Gast die Etikette kennen. Hier ist nämlich Bescheidenheit der richtige Weg. Da ein Buffet im Allgemeinen eine bestimmte Speisefolge inne hält, muss auf diese geachtet werden. Nehmen Sie sich einen Teller, der üblicherweise direkt vorne am Buffet steht, und halten Sie sich an die Reihenfolge. Es gehört nämlich nicht zum guten Ton mit der Nachspeise zu beginnen. In einer privaten Veranstaltung kann ein Teller zweimal benutzt werden. Sind Sie aber in einem gehobeneren Restaurant zu Gast, so wird der Teller kein zweites Mal benutzt. Lassen Sie hier Ihren benutzen Teller einfach auf Ihrem Tisch stehen. Zudem sollten Sie Ihren Teller auch nicht zu voll mit Essen beladen. Drängeln Sie nicht, sondern gehen Sie lieber noch einmal zum Buffet und holen sich einen Nachschlag.

Kulinarische Genüsse – So essen Sie außergewöhnliche Speisen richtig

Für viele Menschen ist es sehr schwierig, Artischocken richtig zu essen. Sicherlich ist dies auch etwas anderes, als ein Schnitzel mit Pommes beim Lieblingsimbiss. Nichtsdestotrotz gibt es einen guten und einfachen Weg, wie Sie dieses blättrige Ungeheuer bezwingen können. Zunächst müssen die Blätter einzeln abgezupft werden. Anschließend wird das spitz zulaufende Blattende in die rechte Hand zwischen Zeigefinger und Daumen gehalten. Nun wird das Blatt in eine dazugehörige Sauce getunkt und anschließend ausgesaugt. Sobald Sie tiefer ins Innere gelangen und sich rötlich gefärbte Blätter zeigen, entfernen Sie diese. Dann können Sie das leckere Artischockenherz mit Tafelbesteck genießen.

Aber nicht nur Artischocken gehören zu den Speisen, die so manchem Angst und Bange machen. Auch das Essen von Austern zählt für viele Menschen dazu. Jedoch ist dies leichter, als man denken mag. Denn für deren Verzehr wird ein besonderes und spezielles Besteck gereicht. Auch eine Fingerschale, in der Sie anschließend Ihre Finger reinigen können, wird serviert. Zu dem Spezial-Besteck gehören eine Austerngabel und manchmal auch ein Austernbrecher. Das Letztere ist ein stumpfes Austernmesser mit einem breiten Griff. Das Gabel-Besteck wird während des Essens in der rechten Hand gehalten. Um die Auster zu öffnen, wird die Klingenspitze zwischen den Schalen an dem Scharnier angesetzt. Auf diese Weise können Sie ganz vorsichtig in das Innere der Auster gelangen und sie aufbrechen. Zudem wird ein Handschuh an der Hand getragen, mit der die Auster festgehalten wird. Alternativ kann auch eine Serviette helfen. Nur so können Sie eventuelle Verletzungen vermeiden. In vielen Restaurants werden bereits geöffnete Austern gereicht. Sie müssen dann keine aufwändigen Handgriffe mehr machen. Dann können Sie sofort mit der Austerngabel das Fleisch lösen. Dies wird mithilfe der drei Zinken und einer seitlichen Schneidekante gemacht. Nun kann die Auster von der flachen Seite ausgeschlürft werden.

Ein weiteres besonderes Gericht aus dem Meer ist der Hummer. Hier bekommen Sie ebenfalls ein Spezial-Besteck. Dieses besteht aus einem Fischmesser, einer Hummergabel und einer Hummerschere. Falls der Hummer im Ganzen serviert wird, wurde er schon im Vorfeld behandelt. Das bedeutet, dass die Gliedmaßen getrennt sowie der Rumpf halbiert wurde. Verzehrt wird das nahrhafte Fleisch vom Schwanzteil, von den Beinen und der Scheren. Dafür klappen Sie den halbierten Rumpf auf und genießen das Fleisch. Zum Knacken der Scheren verwenden Sie die Hummerschere. Nun können Sie die Schere mittig aufbrechen und das Fleisch mit der Hummergabel essen. Die Beine werden mit den Fingern abgetrennt und das innen liegende Fleisch mit dem Hummergabel herausgezogen.

Aber nicht nur Hummer oder Austern haben so ihre Tücken. Auch das Verzehren von anderen Fischgerichten kann für Ungeübte schwierig sein. Dabei muss das Fleischmesser besonders bei sehr festen Fischen effizient eingesetzt werden. Dies können Arten, wie Rollmops, Aal, Stör oder auch Matjeshering sein. Werden aber weiche Fischarten serviert, so sollten Sie in jedem Fall das Fischbesteck verwenden. Dieses besteht aus einer breiten und flachen Fischgabel mit kurzen Zinken und einem stumpfen Fischmesser. Bei diesem besonderen Messer ist keine Klinge eingesetzt und es eignet sich hervorragend zum Verzehr von weichen Fischen, da es das Fleisch eher schiebt als schneidet.

Wenn Sie einen Fisch im Restaurant filetieren müssen, so machen Sie das indem Sie die Schwanz-, Bauch- und Rückenflosse abziehen. Dann wird etwas senkrecht hinter dem Kopf in das Fleisch geritzt. Nun kann das Filet gelöst werden. Entscheiden Sie aber vorher, ob Sie die Haut mitessen möchten. Wenn dies nicht der Fall ist, so wird die Haut über das Messer aufgerollt und auf einen Extrateller gelegt. Wenn Sie sich das Filetieren nicht zutrauen, lassen Sie sich einfach vom Personal helfen. Auch das Bestellen eines Filets wäre eine gute Alternative. Gräten sollten zudem immer diskret am Tellerrand abgelegt werden. 

Interessant ist für viele auch der Verzehr von Schnecken. Diese werden mit einer besonderen Schneckenzange und Schneckengabel gegessen. Die Scheckengabel besitzt extra zwei Zinken, um das Fleisch besser heraus zu bekommen. Zunächst muss das Gehäuse mit der Zange fest gehalten werden. Verwenden Sie dafür Ihre linke Hand. Nun können Sie mit Ihrer rechten Hand und der Schneckengabel das Fleisch herausziehen. Falls eine herkömmliche Gabel auf dem Tisch eingedeckt wurde, brauchen Sie später keine Angst zu haben. Denn hier können Sie davon ausgehen, dass das Gericht ohne ein Schneckenhaus gereicht wird. 

Tischdekoration: So dekorieren Sie stilvoll

Besonders beim Dekorieren sollten Sie einige Punkte beachten. Im Allgemeinen gilt, dass Sie hier weniger machen sollten als zu viel. Zudem sollte die Deko auch dem Anlass entsprechend ausgewählt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Dekoration weder die Bewegungsfreiheit noch den Gesprächsfluss stören.

Zwar verwenden viele Gastronomen oftmals weißes Geschirr, weil man damit nichts falsch machen kann, allerdings wirkt die Farbe weiß auf Dauer eher lieblos und eintönig. Schauen Sie sich stattdessen doch einfach einmal nach bunten und frohen Designs um. Besonders die Modelle von Fortessa haben nicht nur funktional, sondern vor allem auch optisch ansprechende Designs. Aber auch das Gastronomie Besteck von Fortessa ist in jedem Fall einen Blick Wert. Fortessa bietet ein umfassendes Sortiment und ist für Gastronomen und Gastgeber gleichermaßen ein Segen. Zudem können Sie bei Fortessa auch Basissets zu einem ansprechenden Preis entdecken. So können Sie zum Beispiel herkömmliches weißes Geschirr und Gastronomie-Besteck mit braunem oder grauem Geschirr von Fortessa kombinieren. Aber auch Geschirr und hochklassige Designideen, bestehend aus Blumen-, Dschungel- oder Tiermotiven zaubern ein perfektes Ambiente bei jedem Event.

Für eine Gala empfehlen wir hochwertiges Designer-Geschirr mit Verzierungen. Dieses versprüht nicht nur einen besonderen Luxus und Charme, sondern in erster Linie auch eine einmalige Eleganz. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an interessanten Einzelstücken zu entdecken, die sich besonders für außergewöhnliche Restaurants oder ein Event im persönlichen Umfeld eignen.

Wer es mag, der kann sein weißes Geschirr auch mit buntem oder karogemusterten kombinieren. Besonders junge Gäste finden diese Dekorationsideen sehr spannend und werden sich gern an sie erinnern. Auch glänzende und matte Kontraste haben sich mittlerweile in der modernen Gastronomiewelt etabliert. Ein richtiger Hingucker sind schlichte Sets mit einem Farbmix aus weiß, beige und türkis. Diese Farben sind absolut im Trend und können vielseitig eingesetzt werden. Ein weiterer Trend sind goldene Teller, die bisher nur in Russland oder dem arabischen Raum begehrt wurden.

Heute finden diese Stücke auch in Europa immer mehr begeisterte Anhänger.

Schauen Sie sich also einfach einmal genau um, und finden Sie ein hochwertiges Design für ein perfektes Ambiente.

Servietten brechen und den richtigen Stil finden

Je nach Anlass eignen sich natürlich immer andere Servietten-Designs. Wenn Sie zum Beispiel eine Hochzeit bewirten, so sind weiße Leinenservietten perfekt. Für eine lockere Gemeinschaftsrunde eignen sich eher gemusterte Designs mit fröhlichen und hellen Farben. Bevor Sie den Tisch Eindecken sollten Sie bereits ein Gesamtbild vom Tisch und seiner späteren Wirkung entwickeln.

Was für ein Konzept haben Sie im Kopf? Möchten Sie Ihren Tisch in einfarbigem Design gestalten? In dem Zusammenhang sollten Sie auch bedenken, dass eine unifarbene gefaltete Serviette am besten wirkt. Günstige Stoffservietten lassen sich in der Regel mühelos falten.

In der Fachsprache wird auch vom Serviettenbrechen gesprochen.

Je nach gewünschter Figur eignen sich allerdings immer andere Stoffe. Achten Sie deshalb auf die Dicke der Servietten und passen Sie diese Ihrer Faltfigur an. Wenn Sie etwas Aufwendiges planen sollten Sie eher eine dünnere Serviette wählen. Dicke Modelle entfalten hingegen bereits bei einer einfachen Faltung eine eindrucksvolle Wirkung. Aus diesem Grund sollten Sie auch die Unkosten für die Anschaffung von Servietten im Blick behalten.

Leinenservietten sind um ein Vielfaches teurer als Baumwollservietten. Zwar sind sie eindrucksvoller aber insgesamt auch steifer als Baumwollmodelle. Somit eignen sich Baumwollservietten nicht nur wegen ihrem Preis, sondern vor allem aufgrund des solide formbaren Materials für ein festliches Essen oder eine Menü.

Quadratische Servietten eigenen sich für jede Faltfigur.

Achten Sie beim Kauf auf deren Form.

In der Regel sind Lunch-Servietten mit den Abmessungen 30 mal 30 bis 50 mal 50 Zentimetern am besten geeignet.

Aber auch Dinner-Servietten mit den Maßen 50 mal 50 bis 60 mal 60 Zentimetern kommen in Frage.


Oftmals wirken Papierservietten optisch eher unpassend, obwohl sie aus Vlies oder Zellstoff sind. Ihre Wirkung ist einfach nicht dieselbe wie bei Stoffmodellen. Allerdings können Sie die Papierservietten auch mit etwas Individuellem bedrucken lassen und so für etwas mehr Pepp sorgen. Gerade für einen Geburtstag ist dies eine ganz besondere Überraschung. Jedoch müssen Sie bedenken, dass Papierservietten mit einem einmal gefalteten Bruch nicht mehr glatt zu kriegen sind. Es könnte also passieren, dass Sie durch Fehlversuche sehr viel Geld verlieren. Nutzen Sie deshalb lieber eine Übungsserviette und probieren Sie verschiedene Designs aus. Auch ein hochklassiges Design ist mit einer Papierserviette möglich. Allerdings müssen Sie hier besonders vorsichtig sein und aufpassen, dass sie nicht reißen. Papier-Modelle sind auch deutlich kleiner. In der Regel betragen ihre Abmessungen 16 mal 16 im zusammengefalteten Zustand und auseinandergelegt 33 mal 33 Zentimeter.

Klassische Faltfiguren

Wer schon einmal in einem edlen Restaurant war, der kennt diese Figur:

Die Servietten-Kerze. 

Sie eignet sich besonders bei einer flachen Dekoration und lässt sofort einen einzigartigen Zauber erblühen. Das Design ist sehr festlich und wird oftmals für eine Tafel verwendet. Um die Serviette zu falten, müssen Sie sie zunächst als Raute auf einen Tisch legen. Besonders Stoffservietten eignen sich für diese Figur sehr. Anschließend wird das Ganze zu einem Dreieck gefaltet, indem die untere Spitze auf die obere gelegt wird. Nun wird ein Rand eingeklappt und zwar an der längeren Seite vom Dreieck. Der Rand sollte eine Breite von ca. drei Fingern haben. Dann die eingeklappte Seite langsam nach unten legen. Dabei wird das Dreieck um 90 Grad gedreht und von unten nach oben eingerollt. Wichtig ist hierbei, dass Sie auf eine Spannung der Serviette achten. Um die Kerze zu vervollständigen, wird nun nur noch das Endstück in Dreiecksform nach hinten einschlagen. Achten Sie darauf, dass die Spitze nach unten zeigt. Dann muss diese nur noch etwas fest in die Servietten-Rolle gesteckt werden. Fertig ist die Kerze.

Aber auch der Serviettenfächer ist bei vielen Menschen sehr beliebt, da er so schnell geht und optisch sehr viel her macht. Ein präzises Arbeiten ist beim Falten dieser Servietten sehr wichtig. Zudem sollten die Servietten ausreichend gestärkt sein, da der Fächer ansonsten nicht stabil genug ist. Zum Falten legen Sie die Serviette in Rauten-Form auf einen Tisch. Die unterste Ecke wird dann auf die oberste Ecke gelegt. Wie eine Ziehharmonika wird nun die lange Seite des entstandenen Dreiecks gefaltet. Jede Lage muss hierbei etwa 3 Finger breit sein und immer gesondert glatt gestrichen werden. Auf diese Weise wird das Resultat besonders edel. Der Streifen der Serviette wird nun mittig gefaltet und die offenen Seiten sollten idealerweise außen liegen. Anschließend muss der Fächer nur noch auseinander gezogen werden und er ist fertig.

 

Schlussendlich bleibt zu sagen, dass sich die Mühen für einen schön gedeckten Tisch immer lohnen wird, weil Liebe durch den Magen geht und in einer ordentlichen Atmosphäre auch ein ordentliches Verhalten der Gäste zu erwarten ist.

Wir hoffen Ihnen mit den Tipps und Tricks für einen gedeckten Tisch gedient und Unsicherheiten abgebaut zu haben.

Wir wünschen unseren Kunden viel Freude als Gastgeber und mit den Gästen.

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Der gedeckte Tisch und das Accessoires

Tischlein deck dich – Mehr als bloße Dekoration

Egal ob Sie Zuhause ein schönes Festmahl für Ihre Freunde und Ihre Familie zubereiten wollen oder Ihre Gäste in Ihrem Restaurant festlich bewirten möchten. - In jedem Fall spielt die Optik und damit das richtige Eindecken eines Tisches eine entscheidende Rolle. Schließlich isst das Auge bei einem Luxus- oder Festessen immer mit. Leider wissen viele Menschen garnicht, wie ein Tisch richtig und stilvoll eingedeckt werden sollte. Deshalb möchten wir interessante Tipps zum Eindecken eines Tisches, Verhaltensempfehlungen, kurz „Knigge-Informationen“ und Pflegetipps geben.

Der Tisch auf dem Prüfstand

Nicht nur das Essen und die Dekoration spielen bei einem Event eine zentrale Rolle. Auch der Esstisch selbst sollte bei einem Festschmaus auf den Prüfstand gestellt werden. Denn was nützen Ihnen die schönsten Dekorationselemente oder eine stilvolle Tischdecke, wenn der Zustand des konkreten Tisches eher schlecht ist. Aus diesem Grund sollte jeder Gastgeber vor einem Dinner den Tisch genau inspizieren. Ein perfekter Tisch macht schließlich viel her. Prüfen Sie die Oberfläche des ausgewählten Tischs. Wie sieht diese aus? Sind die Tischbeine voll funktionstüchtig?

Bei einem wackelnden Tisch kann in manchen Fällen bereits eine kleine Korkscheibe Abhilfe leisten und das Ungleichgewicht ausgleichen.

Der Tisch benötigt aber auch genügend Platz. Der Abstand zur Wand und zum Sitznachbarn sollte ausreichend bemessen sein, weil es nichts schlimmeres gibt als sich beengt zu fühlen.

Die Gäste würden sich in der Situation eingeengt und unwohl fühlen.

Selbst das beste Gericht samt perfekt und dekoriertem Tisch können über ein so entstandenes Engegefühl nicht hinweg trösten. Wichtig ist daher auf ausreichende Bewegungsfreiheit zu achten, damit die Gäste beim Aufstehen keine Probleme haben.

Auch der Gastgeber und die Servicekräfte sollten sich mühelos zwischen der Wand und den Stühlen bewegen können. So wird die angenehme Atmosphäre beim Servieren der Speisen nicht gestört und die Arbeit der Kellner und privaten Gastgeber nicht behindert.

Festliche Atmosphäre mit einem weißen Tischtuch

Neben dem Zustand vom Tisch kommt der Tischdecke eine tragende Rolle zu.

Für ein besonders festliches Ambiente sorgt der Gebrauch eines weißen, hochwertigen Tischtuchs. Es bildet einen perfekten Rahmen für hochwertiges Geschirr und Besteck. Zu empfehlen sind Modelle aus Halbleinen, Leinen oder Damast. Wenn eine größere Gesellschaft zu bewirten ist sollten sogenannte Moltons unter der Tischdecke verwendet werden. Diese Unterlagen schützen die Tische optimal und machen sie auch für zukünftige Gäste einsatzfähig. Oftmals sind die Moltonunterlagen aus Baumwolle gefertigt, was sie rutschfest und widerstandsfähig macht.
Aber auch das Besteck, Geschirr und die Gläser sollten dem Anlass entsprechend ausgewählt werden. Denn zu einem rustikalen Ambiente würde ein weißes und hochwertiges Tischtuch eher unpassend wirken. Ein Überzug aus Baumwollgewebe oder Bauernleinen wäre in dem Fall eine bessere Wahl. Diejeingen, die keine Tischdecken mögen können alternativ auf Platz-Sets oder Platzdecken zurückgreifen.

Eindecken mit Köpfchen


Nicht selten haben Menschen gerade beim Eindecken einer Tafel Sorge etwas falsch zu machen. Erfahrungsgemäß ist dies auch gelegentlich der Fall.

Damit Sie künftig keine Fehltritte erleben sollten Sie sich vorsorglich zunächst alle wichtigen Utensilien zurechtlegen.

Grundsätzlich gehört immer ein Platzteller, als Mittelpunkt bzw. zur Orientierung, zu einem Gedeck, obwohl er kein „ Muss“ ist. Er wird von Experten empfohlen, weil er die Verschmutzung der Tischdecke oder sonstige Beschädigungen am Tisch verhindert.

Interessant zu wissen ist auch, das es bei einem Menü für jeden Gang ein eigenes Besteck gibt.

Von Knigge wissen wir, dass es bei der Anordnung des Bestecks ein einfaches System gibt:

Besteck das von der rechten Hand benutzt wird, befindet sich rechts neben dem Teller.

Besteck das von der linken Hand benutzt wird, wird links vom Teller plaziert.

Das zuerst verwendete Besteck befindet sich ganz Außen, d. h. am weitesten vom Teller entfernt.

Das bedeutet, dass man bei jedem Menü mit dem äußeren Besteck beginnt und das Besteck beim letzten Gang direkt neben dem Teller liegt. Oder umgekehrt: Das Besteck kommt von außen nach innen zum Einsatz.

Wenn ein Tisch festlich eingedeckt werden soll, zum Beispiel zu Weihnachten oder Silvester, kommen in vielen Restaurants ganz bestimmte Richtlinien zur Anwendung. Selbstverständlich sind diese Regeln auch privaten Gastgebern zu empfehlen, wenn sie ihre Gäste zu Hause bewirten möchten. Schließlich können Sie mit einem stilvoll gedeckten Tisch auch in den eigenen vier Wänden überzeugen.

Beim Tischdecken sollten einige Punkte berücksichtigt werden.

Für das Eindecken einer Tafel oder größeren Runde eignen sich gerade Tische besser als runde Tische, weil man sich an einer Tafel immer gegenüber begegnen kann.

Im Weiteren wird empfohlen den Tisch nicht zu überladen einzudecken.

Ein geeigneter Abstand zwischen der Gabel des einen Gedecks und dem Messer des anderen Gedecks sollte ca. 40 Zentimeter betragen.

Neben den Abständen in Zentimeterangabe kann man sich auch mit der sogenannten „kleinen Finger Technik" behelfen. Letztere bemisst den Abstand vom Teller bis zur Tischkante.

Der Platzteller sollte also nicht auf der Tischkante stehen und einen Mindestabstand von einem kleinen Finger zur Tischkante einnehmen. Auch sollte sich der Platzteller immer vor die Mitte eines Stuhls befinden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die sogenannte „EC-Karten-Regel“.

Das Besteck für den Hauptgang wird rechts und links neben dem Teller platziert.

Daneben, also außen von dem Besteck für den Hauptgang, wird das Besteck für die Vorspeise gelegt. So ist es für den Gast ganz einfach ein Mehrgänge-Menü mit dem Besteck von außen nach innen zu genießen. Das Besteck sollte aber auch nicht zu eng abgelegt werden. Vielmehr sollte der Abstand von dem einen zum anderen Besteck so ausfallen, das eine aufgestellte EC-Karte hindurchgezogen werden kann.
Zusätzlich sollte auf die Lage des Gabel-Bestecks geachtet werden.

Bei Verwendung verschiedener Gabeln sollten diese am Besten versetzt abgelegt werden.

Das bewährte Vorgehen lässt sich am Beispiel von drei zur Anwendung kommenden Gabeln gut verdeutlichen. Empfohlen wird die beiden äußeren Gabeln mit dem Griff-Ende auf Höhe der Platzteller zu legen. Das mittlere Gabel-Besteck sollte etwas hervorgehoben werden und deshalb etwas höher plaziert werden.

Extras, wie Dessertlöffel, haben ihren Platz oberhalb der Platzteller.

Beim Aufstellen von Weingläsern orientiert man sich am besten an dem Messer-Besteck.

Das Rotweinglas sollte immer über dem Hauptgang-Messer stehen.

Das Weißweinglas wird hingegen immer über dem Vorspeisen-Messer platziert.

Das Wasserglas sollte als kleinster Vertreter möglichst vor den anderen Gläsern einen Platz finden. Ein Bierglas wird umgedreht und rechts neben den Weingläsern abgesetzt.

In der Gastronomie wird empfohlen höchstens vier Gläser-Modelle pro Gast einzudecken.

Wird zusätzlich Brot gereicht, so findet der Brotteller links neben dem Platzteller seinen Raum.

Das dazugehörige Buttermesser wird auf die rechte Seite des Brottellers gelegt, wobei seine Schneide nach links zeigen muss.

Wenn ein Gast Linkshänder ist, so sollten die Bestecke natürlich entsprechend umgelegt werden. Das bedeutet, dass die Gabel-Bestecke rechts und Messer-Bestecke sowie Löffel links eindeckt werden müssen.

Bei der Anordnung der Gläser-Modelle ändert sich auch bei Linkshändern allerdings nichts.

Knigge: Mit Ordnung und System stilvoll essen

Beim Tischdecken sollte auf die Tisch- und Sitzordnung geachtet werden, weil diese zum Genuss beiträgt. Hier spielt, wie bereits oben erwähnt, die Tischform eine wichtige Rolle.

Mit einem runden Tisch kann man Platz sparen. Leider gestaltet sich das Eindecken einer solchen Tischform häufig etwas schwieriger.

An einer rechteckigen Tafel sitzen der Gastgeber und/oder eine weitere wichtige Person immer am Kopfende. Eine in U-Form gehaltene Tafel bietet eine weitere Möglichkeit für den gedeckten Tisch. Bei dieser Tischform sollte die Hauptperson immer in der Mitte der Basisseite Platz nehmen.


Nicht nur der korrekt gedeckte Tisch, auch das richtige Verhalten bei Tisch gehören zur Etikette.

Korrekt verhält sich der Gastgeber sobald er aufsteht, wenn eine Dame den Tisch verlassen möchte.

Bei einer sehr großen Gesellschaft erhebt sich anstelle des Gastgebers der Tischherr neben der Dame. Er rückt ihr den Stuhl zurecht und ist ihr so behilflich.

Wichtig zu wissen ist auch, das der Tischherr bzw. Tischnachbar in der Regel links neben der Tischdame sitzt und für deren angenehme Unterhaltung zu sorgen hat.

Um den Überblick bei einer Veranstaltung zu behalten kommen bei größeren Gesellschaft entweder ein Tafelplan oder Tischkärtchen zum Einsatz. So kann sich jeder Gast orientieren und weiß genau wo ihm ein Platz zugewiesen worden ist.

 

Neben der Sitzordnung ist auch die richtige Haltung beim Essen von Bedeutung.

In dem Zusammenhang gilt es eine wesentliche Regel zu beachten:

Ein Gast sollte sich so aufrecht wie möglich halten und dabei die Sitzfläche des Stuhls vollkommen einnehmen, die Beine geschlossen und gerade absetzen und den Körper so elegant wie möglich zu Geltung bringen. In keinem Fall sollten die Schuhe unter dem Tisch ausgezogen werden, weil dies gegen die Etikette verstoßen würde. Auch auf das Überkreuzen der Beine sollte verzichtet werden.

Am besten verhält man sich, wenn eine Hand einfach bis zu dem Handgelenk auf dem Tisch abgelegt wird. Die Unterarme und Ellbogen dürfen dabei während des Dinners nicht auf dem Tisch abgestützt werden. Auch das Abstützen des Kinns gehört zum schlechten Ton.

Sicher tritt man in Erscheinung, wenn die Beine einfach entspannt und gerade am Boden abgestellt werden ohne mit diesen zu wippen. In keinem Fall sollten die Beine um die Stuhlbeine herum geschlungen werden. Auch wenn es noch so verlockend sein sollte.

Das Gedeck: Viel mehr als bloße Dekoration

Das Gedeck, französisch auch Couvert genannt, beinhaltet viele verschiedene Komponenten.

Unter dem Oberbegriff eines Gedecks werden das Besteck, Geschirr, die Servietten, Dekoration und Gläser zusammengefasst. Man unterscheidet bei dem Gedeck zwischen einem einfachen und erweitertem Gedeck. Je nach Umfang des Menüs kann sich also immer eine andere Variante besser eignen.

Bei einem einfachen Gedeck wird in der Regel ein Menü mit Suppe, Hauptgang und Dessert gereicht.

Folgende Komponenten sind hierfür erforderlich:
- Suppenlöffel
- Tafelbesteck 
- Besteck für das Dessert
- eventuell Platz-, Tafel- sowie Brotteller und Buttermesser
- Gläser-Modelle (Wasser, Rotwein, Weißwein)
- Servietten

 Für den Fall das mehrere Gänge gereicht werden wird ein erweitertes Gedeck genutzt.

Die einzelnen Komponenten, wie Besteck, Geschirr oder Gläser werden dabei farblich aufeinander abgestimmt. So bietet der Tisch auch optisch einen wahren Augenschmaus.

Bei der Dekoration heißt es: „Weniger ist mehr.“ In keinem Fall sollte bei einem erweiterten oder einfachen Gedeck zu viel dekoriert werden, weil dies für Unruhe am Tisch sorgen würde.


Egal ob das erweiterte oder einfache Gedeck zu Anwendung kommt, ist beim Eindecken eine spezielle Reihenfolge einzuhalten.

Jeder Gang muss vom Gast von außen nach innen mit dem Besteck genossen werden können.

Dabei sollten auf der rechten Tellerseite nicht mehr als vier Besteckteile und links nichts mehr als drei Besteck-Teile liegen.

Falls ein Menü mit sechs Gängen geplant wird reicht man das fehlende Besteck später einfach nach.

Die Messerschneide sollte stets nach innen zum Teller liegen.

Bei der Gabel ist darauf zu achten, dass ihre Zinken nach oben zeigen.

 

So sieht das in der Praxis aus:

  • auf der rechten Teller-Seite befinden sich von außen nach innen das Besteck für die Vorspeise, Suppenlöffel, Fischmesser sowie Fleischmesser
  • auf der linken Teller-Seite befinden sich das Besteck für die Vorspeise, Fischgabel sowie Fleischgabel
  • oberhalb vom Teller befindet sich das Dessert-Besteck (Gabel-Griff zeigt nach links, Löffel-Griff nach rechts. Falls Käse oder Obst als Dessert angedacht sind, so wird anstelle des Löffels ein Messer eingedeckt. 
  • Wird ein Platzteller verwendet, wird dieser während des Dinners nicht ausgewechselt. Stattdessen werden die Teller der jeweiligen Gänge einfach darauf positioniert.
  • linksseitig vom Gedeck befindet sich der Salatteller
  • ebenfalls links befindet sich der Brotteller, auf dem gerade am rechten Rand das Buttermesser platziert wird
  • eine Fingerschale wird mit Wasser und Zitrone gereicht, um fettige und verschmutze Hände zu reinigen

 

Richtig und elegant Servieren

Zu den Aufgaben eines Gastgebers gehört neben dem Eindecken auch das Servieren und Einschenken. Grundsätzlich gilt, dass von rechts serviert wird. Dies gilt nicht nur für Speisen sondern auch für Getränke. Das Abservieren und Nachschenken wird ebenfalls von rechts getätigt. Von links werden hingegen Salatteller oder Brotteller gereicht und abserviert. Auch das Anbieten oder Nachlegen von Gerichten kann von links erfolgen.

Im Allgemeinen wird ein Menü in einer bestimmten Reihenfolge gereicht.

Je nach Menü gilt folgende Reihenfolge zum Servieren:

  1. Kalte Vorspeisen
  2. Warme Vorspeisen
  3. Hauptgang
  4. Dessert

Die richtige Haltung während des Essens einnehmen

Als Gast und Gastgeber kann man beim Essen schon bei der Haltung des Bestecks erste Fehler machen. Grundsätzlich gilt: Das Messer-Besteck wird zwischen Zeigefinger und Daumen gehalten und mit dem Mittelfinger abgestützt. Das Fleisch wird mit dem Gabel-Besteck mit der Wölbung nach oben fixiert. Anschließend wird das Gabel-Besteck gedreht, bis die Wölbung wieder nach unten zeigt. Nun kann das Stück Fleisch mit der nach unten gerichteten Wölbung verzehrt werden.

Sobald ein Gang beendet wurde, gibt es noch weitere Punkte zu beachten. Denn in der Gastronomie gibt es so etwas, wie eine Bestecksprache. Sie können als Gast dem Kellner oder Gastgeber signalisieren, ob Sie Ihren Gang beendet haben oder nicht. In keinem Fall dürfen die Bestecke während des Dinners auf den Tisch gelegt werden. Wer das Besteck parallel und etwas nach rechts unten auf dem Teller platziert, der zeigt an, dass er seinen Gang beendet hat. Eine Unterbrechung des Essens wird hingegen mit einer Positionierung des Bestecks wie eine Schere angezeigt.

Aber auch das Glas sollte bei einem feinen Dinner während einer Gala oder Banketts richtig gehalten werden. Ein Glas mit Stiel sollte hierbei am besten am oberen Teil vom Stiel gefasst werden. In keinem Fall darf das Glas am Bauch festgehalten werden. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie zum Beispiel einen Cognac-Schwenker. Dieser wird zwischen dem Mittel- und Ringfinger gehalten. Die Körperwärme sorgt in diesem Fall für eine bessere Entfaltung des Dufts/ Bouquets.

Des Weiteren sollten Sie bei einem Menü die sogenannte „Nicht-zurück-Regel“ beachten. Dies ist im Grunde eine spezielle Abfolge der Gläser. Es wird von außen nach innen agiert. Wichtig ist, dass Sie bei jedem neuen Gang nicht das Getränk des letzten Ganges trinken. Denn für jedes Getränk gibt es eine bestimmte Zeit und Reihenfolge. Es schickt sich nicht, das Getränk eines vorausgegangenen Ganges leer zu trinken.

Natürlich gibt es auch spezielle Getränke, die sich im Laufe der Zeit als Gang-Begleiter erweisen. So gibt es bei einem mehrgängigen Menü als Aperitif oftmals Prosecco, Sekt, Champagner, Sherry, Martini, trockenen Weißwein, Campari-Orange, Cocktails oder Fruchtsäfte. Mittlerweile werden auch Biersorten als Aperitif gereicht. In der Regel werden alkoholfreie Getränke und Wasser von Anfang an serviert. Zudem wird Weißwein vor einem Rotwein serviert. Jedoch spielt hier natürlich das ausgewählte Menü eine wichtige Rolle. Ein Digestif oder auch Verdauungstrunk wird nach der üppigen Hauptspeise serviert. Hier eignen sich Obstbrand, Likör, Whiskey, Cognac, Rum oder Grappa. Ganz zum Ende werden Kaffee-Spezialitäten serviert. 

Beim Servieren von Getränken sind demnach folgende Aspekte wichtig: 

  • milde vor schwereren Weinen
  • Weißwein vor einem Rotwein
  • trockene Weine vor lieblichen Weinen
  • jüngere Weine vor einem älteren Wein

In der heutigen Zeit wird aber auch in gehobenen Kreisen der persönliche Geschmack akzeptiert. Jedoch gibt es bewährte Regeln, an die sich jeder Gast in einem gehobenen Restaurant halten sollte:

  • Weißweine zu hellem Fleisch (Schwein, Kalb, Geflügel,Fisch)
  • Rotweine zu dunklem Fleisch (Wild, Rind)


Gerade in besonders feinen Restaurants ist es üblich, eine Weinprobe vorzunehmen. Diese wird vom Gastgeber durchgeführt. Schließlich soll sich der Gastgeber von der Qualität und dem Geschmack eines Tropfens vergewissern. Während einer Weinprobe zeigt das Servicepersonal das Weinflaschen-Etikett und der Gastgeber kann prüfen, ob es sich um den richtigen Wein handelt. Darüber hinaus wird ein Probeschluck zu Verkostungszwecken gereicht. So kann der Gastgeber kontrollieren, ob der Geruch, die Temperatur, die Farbe sowie der Geschmack stimmen. Wenn der Gastgeber mit all diesen Kriterien einverstanden ist, kann der Wein den anderen Gäste serviert werden. Wenn es innerhalb einer Gesellschaft einen Ehrengast gibt, so wird dieser zuerst bedient. Danach folgen die Damen und abschließend die Herren.

Knigge am Buffet

Auch wenn in einem Restaurant ein Buffet gereicht wird, sollte ein Gast die Etikette kennen. Hier ist nämlich Bescheidenheit der richtige Weg. Da ein Buffet im Allgemeinen eine bestimmte Speisefolge inne hält, muss auf diese geachtet werden. Nehmen Sie sich einen Teller, der üblicherweise direkt vorne am Buffet steht, und halten Sie sich an die Reihenfolge. Es gehört nämlich nicht zum guten Ton mit der Nachspeise zu beginnen. In einer privaten Veranstaltung kann ein Teller zweimal benutzt werden. Sind Sie aber in einem gehobeneren Restaurant zu Gast, so wird der Teller kein zweites Mal benutzt. Lassen Sie hier Ihren benutzen Teller einfach auf Ihrem Tisch stehen. Zudem sollten Sie Ihren Teller auch nicht zu voll mit Essen beladen. Drängeln Sie nicht, sondern gehen Sie lieber noch einmal zum Buffet und holen sich einen Nachschlag.

Kulinarische Genüsse – So essen Sie außergewöhnliche Speisen richtig

Für viele Menschen ist es sehr schwierig, Artischocken richtig zu essen. Sicherlich ist dies auch etwas anderes, als ein Schnitzel mit Pommes beim Lieblingsimbiss. Nichtsdestotrotz gibt es einen guten und einfachen Weg, wie Sie dieses blättrige Ungeheuer bezwingen können. Zunächst müssen die Blätter einzeln abgezupft werden. Anschließend wird das spitz zulaufende Blattende in die rechte Hand zwischen Zeigefinger und Daumen gehalten. Nun wird das Blatt in eine dazugehörige Sauce getunkt und anschließend ausgesaugt. Sobald Sie tiefer ins Innere gelangen und sich rötlich gefärbte Blätter zeigen, entfernen Sie diese. Dann können Sie das leckere Artischockenherz mit Tafelbesteck genießen.

Aber nicht nur Artischocken gehören zu den Speisen, die so manchem Angst und Bange machen. Auch das Essen von Austern zählt für viele Menschen dazu. Jedoch ist dies leichter, als man denken mag. Denn für deren Verzehr wird ein besonderes und spezielles Besteck gereicht. Auch eine Fingerschale, in der Sie anschließend Ihre Finger reinigen können, wird serviert. Zu dem Spezial-Besteck gehören eine Austerngabel und manchmal auch ein Austernbrecher. Das Letztere ist ein stumpfes Austernmesser mit einem breiten Griff. Das Gabel-Besteck wird während des Essens in der rechten Hand gehalten. Um die Auster zu öffnen, wird die Klingenspitze zwischen den Schalen an dem Scharnier angesetzt. Auf diese Weise können Sie ganz vorsichtig in das Innere der Auster gelangen und sie aufbrechen. Zudem wird ein Handschuh an der Hand getragen, mit der die Auster festgehalten wird. Alternativ kann auch eine Serviette helfen. Nur so können Sie eventuelle Verletzungen vermeiden. In vielen Restaurants werden bereits geöffnete Austern gereicht. Sie müssen dann keine aufwändigen Handgriffe mehr machen. Dann können Sie sofort mit der Austerngabel das Fleisch lösen. Dies wird mithilfe der drei Zinken und einer seitlichen Schneidekante gemacht. Nun kann die Auster von der flachen Seite ausgeschlürft werden.

Ein weiteres besonderes Gericht aus dem Meer ist der Hummer. Hier bekommen Sie ebenfalls ein Spezial-Besteck. Dieses besteht aus einem Fischmesser, einer Hummergabel und einer Hummerschere. Falls der Hummer im Ganzen serviert wird, wurde er schon im Vorfeld behandelt. Das bedeutet, dass die Gliedmaßen getrennt sowie der Rumpf halbiert wurde. Verzehrt wird das nahrhafte Fleisch vom Schwanzteil, von den Beinen und der Scheren. Dafür klappen Sie den halbierten Rumpf auf und genießen das Fleisch. Zum Knacken der Scheren verwenden Sie die Hummerschere. Nun können Sie die Schere mittig aufbrechen und das Fleisch mit der Hummergabel essen. Die Beine werden mit den Fingern abgetrennt und das innen liegende Fleisch mit dem Hummergabel herausgezogen.

Aber nicht nur Hummer oder Austern haben so ihre Tücken. Auch das Verzehren von anderen Fischgerichten kann für Ungeübte schwierig sein. Dabei muss das Fleischmesser besonders bei sehr festen Fischen effizient eingesetzt werden. Dies können Arten, wie Rollmops, Aal, Stör oder auch Matjeshering sein. Werden aber weiche Fischarten serviert, so sollten Sie in jedem Fall das Fischbesteck verwenden. Dieses besteht aus einer breiten und flachen Fischgabel mit kurzen Zinken und einem stumpfen Fischmesser. Bei diesem besonderen Messer ist keine Klinge eingesetzt und es eignet sich hervorragend zum Verzehr von weichen Fischen, da es das Fleisch eher schiebt als schneidet.

Wenn Sie einen Fisch im Restaurant filetieren müssen, so machen Sie das indem Sie die Schwanz-, Bauch- und Rückenflosse abziehen. Dann wird etwas senkrecht hinter dem Kopf in das Fleisch geritzt. Nun kann das Filet gelöst werden. Entscheiden Sie aber vorher, ob Sie die Haut mitessen möchten. Wenn dies nicht der Fall ist, so wird die Haut über das Messer aufgerollt und auf einen Extrateller gelegt. Wenn Sie sich das Filetieren nicht zutrauen, lassen Sie sich einfach vom Personal helfen. Auch das Bestellen eines Filets wäre eine gute Alternative. Gräten sollten zudem immer diskret am Tellerrand abgelegt werden. 

Interessant ist für viele auch der Verzehr von Schnecken. Diese werden mit einer besonderen Schneckenzange und Schneckengabel gegessen. Die Scheckengabel besitzt extra zwei Zinken, um das Fleisch besser heraus zu bekommen. Zunächst muss das Gehäuse mit der Zange fest gehalten werden. Verwenden Sie dafür Ihre linke Hand. Nun können Sie mit Ihrer rechten Hand und der Schneckengabel das Fleisch herausziehen. Falls eine herkömmliche Gabel auf dem Tisch eingedeckt wurde, brauchen Sie später keine Angst zu haben. Denn hier können Sie davon ausgehen, dass das Gericht ohne ein Schneckenhaus gereicht wird. 

Tischdekoration: So dekorieren Sie stilvoll

Besonders beim Dekorieren sollten Sie einige Punkte beachten. Im Allgemeinen gilt, dass Sie hier weniger machen sollten als zu viel. Zudem sollte die Deko auch dem Anlass entsprechend ausgewählt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Dekoration weder die Bewegungsfreiheit noch den Gesprächsfluss stören.

Zwar verwenden viele Gastronomen oftmals weißes Geschirr, weil man damit nichts falsch machen kann, allerdings wirkt die Farbe weiß auf Dauer eher lieblos und eintönig. Schauen Sie sich stattdessen doch einfach einmal nach bunten und frohen Designs um. Besonders die Modelle von Fortessa haben nicht nur funktional, sondern vor allem auch optisch ansprechende Designs. Aber auch das Gastronomie Besteck von Fortessa ist in jedem Fall einen Blick Wert. Fortessa bietet ein umfassendes Sortiment und ist für Gastronomen und Gastgeber gleichermaßen ein Segen. Zudem können Sie bei Fortessa auch Basissets zu einem ansprechenden Preis entdecken. So können Sie zum Beispiel herkömmliches weißes Geschirr und Gastronomie-Besteck mit braunem oder grauem Geschirr von Fortessa kombinieren. Aber auch Geschirr und hochklassige Designideen, bestehend aus Blumen-, Dschungel- oder Tiermotiven zaubern ein perfektes Ambiente bei jedem Event.

Für eine Gala empfehlen wir hochwertiges Designer-Geschirr mit Verzierungen. Dieses versprüht nicht nur einen besonderen Luxus und Charme, sondern in erster Linie auch eine einmalige Eleganz. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an interessanten Einzelstücken zu entdecken, die sich besonders für außergewöhnliche Restaurants oder ein Event im persönlichen Umfeld eignen.

Wer es mag, der kann sein weißes Geschirr auch mit buntem oder karogemusterten kombinieren. Besonders junge Gäste finden diese Dekorationsideen sehr spannend und werden sich gern an sie erinnern. Auch glänzende und matte Kontraste haben sich mittlerweile in der modernen Gastronomiewelt etabliert. Ein richtiger Hingucker sind schlichte Sets mit einem Farbmix aus weiß, beige und türkis. Diese Farben sind absolut im Trend und können vielseitig eingesetzt werden. Ein weiterer Trend sind goldene Teller, die bisher nur in Russland oder dem arabischen Raum begehrt wurden.

Heute finden diese Stücke auch in Europa immer mehr begeisterte Anhänger.

Schauen Sie sich also einfach einmal genau um, und finden Sie ein hochwertiges Design für ein perfektes Ambiente.

Servietten brechen und den richtigen Stil finden

Je nach Anlass eignen sich natürlich immer andere Servietten-Designs. Wenn Sie zum Beispiel eine Hochzeit bewirten, so sind weiße Leinenservietten perfekt. Für eine lockere Gemeinschaftsrunde eignen sich eher gemusterte Designs mit fröhlichen und hellen Farben. Bevor Sie den Tisch Eindecken sollten Sie bereits ein Gesamtbild vom Tisch und seiner späteren Wirkung entwickeln.

Was für ein Konzept haben Sie im Kopf? Möchten Sie Ihren Tisch in einfarbigem Design gestalten? In dem Zusammenhang sollten Sie auch bedenken, dass eine unifarbene gefaltete Serviette am besten wirkt. Günstige Stoffservietten lassen sich in der Regel mühelos falten.

In der Fachsprache wird auch vom Serviettenbrechen gesprochen.

Je nach gewünschter Figur eignen sich allerdings immer andere Stoffe. Achten Sie deshalb auf die Dicke der Servietten und passen Sie diese Ihrer Faltfigur an. Wenn Sie etwas Aufwendiges planen sollten Sie eher eine dünnere Serviette wählen. Dicke Modelle entfalten hingegen bereits bei einer einfachen Faltung eine eindrucksvolle Wirkung. Aus diesem Grund sollten Sie auch die Unkosten für die Anschaffung von Servietten im Blick behalten.

Leinenservietten sind um ein Vielfaches teurer als Baumwollservietten. Zwar sind sie eindrucksvoller aber insgesamt auch steifer als Baumwollmodelle. Somit eignen sich Baumwollservietten nicht nur wegen ihrem Preis, sondern vor allem aufgrund des solide formbaren Materials für ein festliches Essen oder eine Menü.

Quadratische Servietten eigenen sich für jede Faltfigur.

Achten Sie beim Kauf auf deren Form.

In der Regel sind Lunch-Servietten mit den Abmessungen 30 mal 30 bis 50 mal 50 Zentimetern am besten geeignet.

Aber auch Dinner-Servietten mit den Maßen 50 mal 50 bis 60 mal 60 Zentimetern kommen in Frage.


Oftmals wirken Papierservietten optisch eher unpassend, obwohl sie aus Vlies oder Zellstoff sind. Ihre Wirkung ist einfach nicht dieselbe wie bei Stoffmodellen. Allerdings können Sie die Papierservietten auch mit etwas Individuellem bedrucken lassen und so für etwas mehr Pepp sorgen. Gerade für einen Geburtstag ist dies eine ganz besondere Überraschung. Jedoch müssen Sie bedenken, dass Papierservietten mit einem einmal gefalteten Bruch nicht mehr glatt zu kriegen sind. Es könnte also passieren, dass Sie durch Fehlversuche sehr viel Geld verlieren. Nutzen Sie deshalb lieber eine Übungsserviette und probieren Sie verschiedene Designs aus. Auch ein hochklassiges Design ist mit einer Papierserviette möglich. Allerdings müssen Sie hier besonders vorsichtig sein und aufpassen, dass sie nicht reißen. Papier-Modelle sind auch deutlich kleiner. In der Regel betragen ihre Abmessungen 16 mal 16 im zusammengefalteten Zustand und auseinandergelegt 33 mal 33 Zentimeter.

Klassische Faltfiguren

Wer schon einmal in einem edlen Restaurant war, der kennt diese Figur:

Die Servietten-Kerze. 

Sie eignet sich besonders bei einer flachen Dekoration und lässt sofort einen einzigartigen Zauber erblühen. Das Design ist sehr festlich und wird oftmals für eine Tafel verwendet. Um die Serviette zu falten, müssen Sie sie zunächst als Raute auf einen Tisch legen. Besonders Stoffservietten eignen sich für diese Figur sehr. Anschließend wird das Ganze zu einem Dreieck gefaltet, indem die untere Spitze auf die obere gelegt wird. Nun wird ein Rand eingeklappt und zwar an der längeren Seite vom Dreieck. Der Rand sollte eine Breite von ca. drei Fingern haben. Dann die eingeklappte Seite langsam nach unten legen. Dabei wird das Dreieck um 90 Grad gedreht und von unten nach oben eingerollt. Wichtig ist hierbei, dass Sie auf eine Spannung der Serviette achten. Um die Kerze zu vervollständigen, wird nun nur noch das Endstück in Dreiecksform nach hinten einschlagen. Achten Sie darauf, dass die Spitze nach unten zeigt. Dann muss diese nur noch etwas fest in die Servietten-Rolle gesteckt werden. Fertig ist die Kerze.

Aber auch der Serviettenfächer ist bei vielen Menschen sehr beliebt, da er so schnell geht und optisch sehr viel her macht. Ein präzises Arbeiten ist beim Falten dieser Servietten sehr wichtig. Zudem sollten die Servietten ausreichend gestärkt sein, da der Fächer ansonsten nicht stabil genug ist. Zum Falten legen Sie die Serviette in Rauten-Form auf einen Tisch. Die unterste Ecke wird dann auf die oberste Ecke gelegt. Wie eine Ziehharmonika wird nun die lange Seite des entstandenen Dreiecks gefaltet. Jede Lage muss hierbei etwa 3 Finger breit sein und immer gesondert glatt gestrichen werden. Auf diese Weise wird das Resultat besonders edel. Der Streifen der Serviette wird nun mittig gefaltet und die offenen Seiten sollten idealerweise außen liegen. Anschließend muss der Fächer nur noch auseinander gezogen werden und er ist fertig.

 

Schlussendlich bleibt zu sagen, dass sich die Mühen für einen schön gedeckten Tisch immer lohnen wird, weil Liebe durch den Magen geht und in einer ordentlichen Atmosphäre auch ein ordentliches Verhalten der Gäste zu erwarten ist.

Wir hoffen Ihnen mit den Tipps und Tricks für einen gedeckten Tisch gedient und Unsicherheiten abgebaut zu haben.

Wir wünschen unseren Kunden viel Freude als Gastgeber und mit den Gästen.

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