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Mülltrennung in der modernen Küche

Worauf müssen Sie bei der Wahl des richtigen Abfalleimers achten? Sicher ist Ihnen bewusst, dass Mülleimer nicht gleich Mülleimer sind. Ebenso ist teuer nicht immer besser. Dennoch, die Preisunterschiede bei einem Abfallsammler sind groß. Einen günstigen Abfallsammler bekommen Sie schon für zehn Euro. Es gibt aber auch Marken, von denen ein Abfallsammler über 100 Euro kostet. Damit Sie nicht zu viel zahlen und den richtigen Abfalleimer für Ihr Zuhause wählen, haben wir hier für Sie einen kurzen und kompakten Ratgeber. Die erste Frage, welche beantwortet werden muss, ist, wie groß soll der Abfallbehälter sein? Für das Badezimmer oder Kinderzimmer reichen oft kleine Abfallsammler mit einem Volumen von 20 Litern. In der Küche macht ein Abfalleimer mit 50 – 70 Litern oft einen Sinn.

Arten von Abfalleimern

Tonne oder auch Pushboy genannt

Ein Pushboy ist ein Behälter mit Deckel, welcher entweder aus Kunststoff oder Metall ist. Die Tonne hat ein maximales Fassungsvermögen von bis zu 100 Litern. An den Seiten können sich Haken befinden, damit der Deckel befestigt werden kann.

Abfallbehälter mit Federdeckel

Ein Federdeckel öffnet sich entweder nach innen oder außen. Wenn der Deckel einmal nach außen aufgeht, dann bliebt dieser geöffnet. Jetzt können Sie so lange wie benötigt den Müll entsorgen, ohne den Deckel anfassen zu müssen. Wenn Sie fertig sind, können Sie den Federdeckel einfach wieder verschließen. Falls der Federdeckel nach innen federt, schließt dieser zurück in die Ausgangsposition, sofern Sie diesen nicht mehr nach unten drücken. Negativ kann sein, dass der Deckel zu schnell schließt und Essensreste an diesem hängen bleiben.

Treteimer

Treteimer haben an der Unterseite des Abfalleimers einen Trethebel. Durch das Betätigen dieses Trethebels lässt sich der Deckel öffnen und schließen. Der Treteimer macht Sinn, wenn Sie eine beinahe kontaktlose Benutzung bevorzugen. Häufig befindet sich der Treteimer in der Küche oder im Badezimmer. Den Treteimer gibt es in vielen verschiedenen Farben und Größen.

Abfalleimer mit Klappdeckel

In einem Abfallsammler mit Klappdeckel (Pushboy) lassen sich hervorragend Kunststoffreste oder Glasabfall verstauen. Der Abfalleimer lässt sich variabel im Haus oder der Wohnung platzieren, denn es gibt den Pushboy in fast allen Größen.

Mülleimer mit Touchfunktion

Hier lässt sich der Deckel durch das Drücken eines Touchfeldes öffnen und schließen. Da dieser Vorgang wenig Kontakt benötigt, sind diese Sorte von Mülleimern gut für Bioabfälle geeignet. Oft schließt diese Abfallbox luftdicht ab, was die Verwendung in der Küche sehr angenehm macht.

Mülleimer mit Bewegungssensor

Noch hygienischer, aber auch teurer sind Mülleimer, welche sich mit einem Bewegungssensor öffnen und schließen lassen. Diese verschließen luftdicht und Sie kommen gar nicht mit dem Abfalleimer in Berührung, außer beim Ein- und Ausräumen der Mülltüten. Sie sollten bei dieser Variante einen geeigneten Ort aussuchen, da auch eine ungewollte Bewegung zum Öffnen des Behälters führen kann.

Abfallbox mit Müll-Trennsystem

Die Abfalleimer sind sehr praktisch, da Sie verschiedene Arten von Abfall an einem Ort getrennt lagern können. So sparen Sie mit einem Müll-Trennsystem Platz und Geld.

Einbauabfalleimer

Der Einbauabfalleimer wird meistens in einem Einbauschrank in der Küche oder im Bad eingebaut. Oft haben die Einbauabfalleimer ein Müll-Trennsystem. In ein Fach kommt Tischabfall und in ein anderes Fach kommt der Bioabfall. Achten Sie beim Kauf auf die richtige Größe und das passende Volumen für den Einbauabfalleimer. Der meistens als Pullboy erhältliche Abfalleimer bietet gleich mehrere Vorteile. Zum einen kann der Einbauabfalleimer mühelos und unsichtbar verbaut werden. Zum anderen verschwinden die unangenehmen Gerüche vom Tischabfall. Oft ist der Einbauabfalleimer als praktisches Müll-Trennsystem erhältlich. Ein Fach ist als Biobox gedacht und das andere Fach des Müll-Trennsystem ist als Abfallbox für Kunststoff gedacht. Eine weitere Abfallbox kann für Glasabfälle oder sonstigen Tischabfall genutzt werden. Sie können sich auch für eine Monobox entscheiden. Oft werden in einem Raum zwei Monoboxen eingebaut. Eine ist für den Arbeitsplattenabfall oder dient als Biobox und die andere dient als Papierbox. Der Einbauabfalleimer bietet also viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Abfallbehältern, wie zum Beispiel einem Pushboy. Der Pullboy ist natürlich teurer und auch schwerer zu montieren. Die Vorteile des Pullboy sind aber deutlich und der höhere Preis wird durch eine praktischere Handhabung annehmbar.

Den richtigen Einbauabfalleimer finden

Damit Sie einen passenden Pullboy für Ihr Zuhause finden, müssen Sie zuerst die Maße ermitteln. Hierfür messen Sie als erstes Ihren Küchen- oder Badezimmerschrank. Wenn Sie die Maße ermittelt haben, finden Sie im Geschäft oder im Internet einen Pullboy in der richtigen Größe. Auf folgender Internetseite finden Sie passende Abfalleimer: https://www.deinetraumkueche.de/kuechenausstattung/abfallsammler/ Wichtig ist, dass der Schrank etwas höher breiter und tiefer sein sollte als der Einbauabfalleimer. Kalkulieren Sie hierbei nicht zu knapp, da sonst der Pullboy zu groß sein könnte. Viele Einbauküchen verwenden bei den unteren Schubladen Standardgrößen. Wenn Sie eine moderne Einbauküche haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein Einbauabfalleimer ohne Probleme passt.

Wie groß sollte der Abfallbehälter sein?

Die richtige Größe wird anhand der Abfallsorte ausgesucht. Tischabfall mit einem hohen Volumen, wie Kunststoff, Glas oder Pappe benötigt einen großen Abfallbehälter. 50 bis 100 Litern sind hierfür ideal. Da die Biobox oft entleert werden sollte, da es ansonsten zu einer Geruchsbildung kommen kann ist ein 20 Liter Abfalleimer für Bioabfall ausreichend. Dies gilt für Küchenabfälle und Müll aus dem Badezimmer. Je schneller der Behälter geleert wird, desto geringer ist die Gefahr, dass sich ein schlechter Geruch bilden kann.

Was muss bei der Wahl des Abfallsammlers beachtet werden?

Das richtige Material

Wenn Sie vorhaben die Abfallbox regelmäßig auszuwaschen ist Kunststoff gut für Sie geeignet. Falls Sie Kinder im Haushalt haben, sollten Sie einen Abfallbehälter ohne scharfe Kanten aussuchen. Dies hat den weiteren Vorteil, dass die Plastik- oder Papiertüten beim Einsetzen nicht reißen können. Wenn Ihnen Nachhaltigkeit wichtig ist, dann sollten Sie zu einem Blechbehälter oder einem Abfallbehälter aus Aluminium greifen.

Das richtige Fassungsvermögen

Bei Abfallbehältern gilt, umso kleiner desto besser. Denn durch ein geringes Volumen findet die Entleerung häufiger statt. Besonders im Sommer ist die regelmäßige Entsorgung vor allem von Bioabfall besonders wichtig, um einen schlechten Geruch vorbeugen zu können.

Die passenden Öffnung

Für Hobbyküche sollte die Öffnung des Abfallbehälters so gestaltet sein, dass bei der Entsorgung von Bioabfall keine Reste am Rand hängen bleiben. Dies steigert die Hygiene in der Küche und Sie müssen den Abfallbehälter seltener waschen. Achten Sie darauf, dass der Behälter luftdicht abschließt. Einen entsprechenden Hinweis finden Sie beim Kauf am Schild vom Mülleimer.

Die richtige Halterung für den Müllbeutel

Bei Mülleimern sollten Sie darauf achten, dass diese einen Clip haben, wo die Mülltüte festgemacht werden kann. Ansonsten kann es vorkommen, dass diese in den Mülleimer rutscht und dieser mit Abfall direkt in Kontakt kommt. Außerdem ist die Optik direkt bessern, wenn kein Beutel über den Rand hinausschaut.

Standfestigkeit

Unbedingt sollten Sie darauf achten, ob der Boden des Abfallbehälters gummiert ist, oder eine andere Eigenschaft hat, damit dieser auf dem Boden nicht verrutschen oder umfallen kann. Ebenso ist ein Schutz an der Unterseite wichtig für den Boden in Ihrem Haushalt. Dieser könnte bei einem schlechten Unterboden beschädigt werden.

Reinigung des Abfalleimers

Damit es gar nicht erst dazu kommt, dass Sie den Mülleimer zu oft reinigen müssen, sollten Sie die richtigen Müllbeutel auswählen. Bei günstigen Müllbeuteln haben Sie das Problem, dass diese oft die Flüssigkeit nicht halten können oder reißen. Wenn das unbemerkt bleibt, kann es schnell zu einem unangenehmen Geruch kommen. Wir empfehlen Ihnen zu einem verstärkten Beutel mit doppeltem Rand und einem Schutz gegen Tropfen. Im Sommer ist es trotzdem erforderlich, dass der Abfallbehälter mit Biomüll täglich gewechselt wird, da sich dort sonst Fliegen ansammeln können. Mülleimer ohne Beutel sind nicht so praktisch, da diese schnell verdrecken können und der Transport des Mülls nicht so einfach ist.

Die Reinigung

Ungefähr einmal im Monat sollte der Abfallbehälter gereinigt werden. Falls etwas ausläuft oder der Behälter auf eine andere Art verschmutzt wird, wird die Reinigung natürlich früher fällig. Den Mülleimer können Sie nachhaltig mit Essig und Wasser reinigen. Bakterien können sich durch den Essig nicht mehr gut bilden. Die Säure verhindert eine Anlagerung von Bakterien. Wischen Sie hierfür einfach den leeren Behälter aus und lassen diesen anschließend Lufttrocknen. Im Anschluss an die Reinigung sollte ein neuer Beutel eingesetzt werden.

So trennen Sie Ihren Müll richtig

Bei der Mülltrennung kommen Verbrauchern immer wieder Fragen auf:Wie werden Batterien entsorgt? Wohin werden Medikamente entsorgt? Kommt Alufolie in den gelben Abfalleimer? Damit Sie sich diese Fragen nicht mehr stellen müssen, haben wir für Sie einen Ratgeber für eine saubere Mülltrennung mit Informationen erstellt. In diesem räumen wir mit Missverständnissen auf!

Müllvermeidung als oberste Priorität

Damit Sie sich erst gar nicht die Frage stellen müssen, wo welcher Müll entsorgt wird, ist es essenziell so viel Müll wie möglich einzusparen. Hierfür folgen nun Tipps, welche Sie leicht in Ihren Alltag einbinden können.

  • Verzichten Sie auf Fertiggerichte und verwenden mehr frische unverarbeitet Produkte
  • Eine tolle Gelegenheit Müll zu sparen sind Unverpackt Geschäfte
  • Kaufen Sie Ihr Obst ohne Plastik- oder Papierbeutel
  • Benutzen Sie, wenn möglich Verbrauchsgüter, welche Wiederauffüllbar sind. Dadurch reduzieren Sie den Verpackungsmüll
  • Kaufen Sie auch mal Gebrauchtes oder Secondhand Kleidung

Darum ist Mülltrennung so wichtig

Falls dennoch Arbeitsplatten-Abfall anfällt, was unvermeidlich ist, muss dieser richtig getrennt, entsorgt und im besten Fall recycelt werden. Im Jahr 1990 hat Deutschland die gelbe Tonne eingeführt, was für die richtige Trennung und für den Umweltschutz in der Republik ein wichtiger Schritt war. Die gelbe Tonne soll dafür sorgen, dass die Abfallmengen reduziert werden. Außerdem entlasten diese die Mülldeponien und sorgen dafür, dass die Wertstoffe so wie angedacht recycelt werden können. Dieser Vorgang wird auch Dual-System genannt. Dieses System sorgt dafür, dass effektiv circa 40 % unseres Wertstoffes recycelt wird. Die durchschnittliche Recyclingquote in Deutschland liegt bei 60 %. Diese hohe Zahl verdanken wir vor allem Altpapier, Altglas, Biomüll und Elektroschrott. In den Mülldeponien stehen Sortieranlagen zur Verfügung. Diese können von den Arbeitern nur effektiv genutzt werden, wenn der Abfall richtig getrennt wurde. Der Mythos, dass am Ende der gesamte Abfall sowieso zusammen kommt stimmt also nicht und er kann auch nicht als Ausrede benutzt werden.

Welcher Abfall kommt wohin

Damit Sie sich Zukunft sicher sein können, dass Sie den Arbeitsplatten-Abfall ordnungsgemäß entsorgt haben, haben wir eine Übersicht erstellt.

  • Pappe und Papier ohne Beschichtung = Blaue Tonne
  • Katzenstreu, Kaminasche und Hygieneabfall = Restmülltonne
  • Bioabfall, welcher durch Lebensmittel entstanden ist = Falls im Bundesland vorhanden – Grüne Tonne, ansonsten Biobox
  • Kunststoff und Metall = Gelbe Tonne
  • Glas =Glascontainer
  • Elektroschrott oder Möbel = Wertstoffhof, oder vom Sperrmüll abholen lassen

Wichtig ist, dass vor der Entsorgung von Gläsern oder Kunststoffbechern diese ausgespült werden, da ansonsten Essensreste in die Gelbe Tonne gelangen können. Batterien sammeln Sie am besten und geben diese beim Wertstoff ab. In vielen Supermärkten oder Elektrogeschäften finden Sie Sammelboxen, um Batterien dort zu entsorgen.

Was kommt in die Gelbe Tonne?

Die Gelbe Tonne ist für den Arbeitsplatten-Abfall aus Kunststoff gedacht. Deshalb gehören in sie Plastikbecher, Verpackungen, Tüten, Getränke- und Konservendosen sowie Tetra-Paks. Die sogenannten Leichtverpackungen aus Plastik, Alu und Kunststoffen werden in der Gelben Tonne entsorgt. Außerdem dürfen Gegenstände wie Zahnbürsten oder Kochtöpfe in der Gelben Tonne entsorgt werden. Diese Gegenstände dürfen allerdings nicht in den Gelben Sack. Die Kommunen dürfen nur in Abstimmung mit dem dualen System die Gelbe Tonne einführen. Der gelbe Punkt zeigt Ihnen detailliert und genau auf, was in die Gelbe Tonne darf und was nicht. Das Problem hierbei ist nur, dass seit 2009 Hersteller nicht mehr verpflichtet sind auf ihre Verpackungen den grünen Punkt aufzudrucken. Alufolie, welche zur Konservierung von Lebensmitteln diente, darf als Beispiel nicht in die gelbe Tonne, weil diese nicht als Verpackung diente. Gleiches gilt auch für Plastikeimer. Leider ist diese Regel nicht sehr sinnvoll, da die beiden Gegenstände derselben Kategorie wie Leichtverpackungen zugehörig sind. Die Wertstofftonne sollte hierfür bundesweit verpflichtend sein. Der Grund hierfür ist eine einfachere Entsorgung von den oben genannten Gegenständen. Mitte 2019 trat das Verpackungsgesetz in Kraft, welches eine abgeschwächte Form des Wertstoffgesetzes ist. Bedauerlicherweise wurde das Ziel einer bundesweiten Wertstofftonne damit nicht erreicht. Ein Hoffnungsschimmer ist, dass viele Kommunen trotzdem schon Wertstofftonnen besitzen.

Altglas richtig entsorgen

Wie Sie sicher wissen, wird Altglas nach Farben sortiert. Braun, Grün und Weiß: Diese drei Farben werden getrennt. Vielleicht hatten Sie mal eine Flasche, die nicht in den typischen Farben war, sondern bunt. Schnell kann es dadurch zu Verwirrung kommen. Die Regel hierfür ist aber ganz leicht. Alle bunten Glasfaschen werden in den Container für Grün entsorgt. Der Grund dafür ist, dass grünes Glas solche Verunreinigungen hinnehmen kann. Dahingegen kann schon eine einzige Grüne Flasche 500 Kilogramm Weißglas verunreinigen. Auch braunes Glas sollte einzeln entsorgt werden, da es auch keine Verunreinigungen hinnehmen kann. Es ist beruhigend zu wissen, dass richtig sortiertes Altglas fast zu 100 % recycelt werden kann. In die Altglas-Container gehört kein Porzellan, Spiegel oder Fensterglas.

Sollten Sie Etiketten vom Altglas entfernen?

Die heutigen Maschinen sind in der Lage Etiketten und Korken zu beachten und diese auszusortieren. Falls Sie die Etiketten und Korken trotzdem vorher abmachen, begehen Sie aber auch keinen Fehler. Am nachhaltigsten ist es Korken, zum Beispiel von Weinflaschen bei einer Sammelstelle abzugeben. Diese befinden sich meistens bei Weinhandlungen oder Wertstoffhöfen. So kann der Kork recycelt werden. Das Altglas muss auch nicht ausgespült werden. Es reicht, wenn dieses normal genutzt wurde und nicht zu viele Reste im Inneren sind.

Müssen Sie die leeren Becher mit Wasser ausspülen?

Verpackungen von Quark oder Joghurt werden oft vor dem Entsorgen mit Wasser ausgespült. Der Grundgedanke dahinter ist auch lobenswert. Allerdings wirkt sich das dafür benötigte Wasser negativ auf die Klimabilanz von Haushalten aus. In der Recyclingfabrik werden die Kunststoffbecher vor der weiteren Verarbeitung gewaschen. Daher reicht es, diese normal leerzumachen. Leichte Rückstände in den Bechern sind folglich kein Problem. Tipp: Falls Sie eine Verpackung mit Aluminiumdeckel haben können Sie der Umwelt einen Gefallen machen, indem Sie den Aluminiumdeckel vorher vollständig abtrennen. Der Aludeckel gehört zwar ebenso in den Wertstoff, wie die Kunststoff-Verpackung, aber die Maschinen auf der Wertstoffanlage können immer nur einen Stoff erkennen. Ein weiterer Tipp, um den Arbeitsplatten-Abfall gänzlich zu vermeiden ist es, Lebensmittel wie Joghurt in einem Pfandglas zu kaufen. Dieses kann leer zurückgebracht werden und Sie haben Tischabfall gespart.

Wie werden alte CDs, DVDs, Blu-rays entsorgt?

Datenträger wie CDs, DVDs, Blu-rays müssen recycelt werden. Denn diese bestehen aus Polycarbonat, was ein hochwertiger Grundstoff ist. Dieser Grundstoff kann wieder zu Datenträgern verarbeitet werden. Daher sollten die Datenträger bei einer Sammelstelle oder einem Wertstoffhof abgegeben werden. Wenn auf den Datenträgern sensible Dateien sind, können Sie diese durch das Zerkratzen der Oberfläche unbrauchbar machen.

Backpapier, Pizzakartons & Co- Wo entsorgen?

Die Entsorgung von beschichtetem Papier sorgt immer wieder für Diskussionen. Damit diese ein Ende haben zeigen wir Ihnen, wie simpel die Entsorgung ist und was dabei zu beachten ist. Gewissen Papiersorten wurden aus sogenannten Thermopapier hergestellt. Zum Beispiel Fahrkarten oder Kassenzettel. Diese haben im Papiermüll nichts zu suchen. Diese Zettel gehören in den Restmüll. Gleiches gilt für andere Verpackungen aus Papier, welche mit Lebensmittel in Berührung kamen. Gemeint sind hier vor allem Pizzakartons und Backpapier. Auch benutzte Taschentücher gehören in den Restmüll (Biobox).

Wohin mit dem Elektroschrott?

Die Entsorgung von Elektroschrott ist in Deutschland durch Gesetze geregelt. Diese besagen, dass der Elektroschrott bei einem Wertstoffhof abgegeben werden muss. Viele Elektrogeschäfte nehmen alte ausrangierte Geräte zurück. Die alten Geräte dürfen auf keinen Fall in den Hausmüll gelangen, da sonst die wichtigen enthaltenen Rohstoffe verloren gehen.

Wie entsorgen Sie alte Glühlampen?

Glühbirnen und Halogenlampen dürfen in den Restmüll. Diese enthalten nur geringe Mengen an wichtigen Rohstoffen, welche nicht relevant sind. Energiesparlampen oder LED-Leuchten müssen gesondert entsorgt werden. Energiesparlampen enthalten giftige Stoffe, unter anderem Quecksilber, welcher nicht in die Umwelt gelangen darf. LED-Lampen zählen durch ihre elektronischen Komponenten zum Elektroschrott. Daher werden diese auch genauso entsorgt. Hierfür stehen in Supermärkten oft Sammelboxen, ähnlich wie bei Batterien zur Verfügung.

Alte Medikamente werden bei der Apotheke oder einer Schadstoffsammelstelle abgegeben

Wie Sie sehen, ist die Mülltrennung nicht so kompliziert, wenn Sie gewisse Regeln beachten. Wenn Sie jetzt mitbekommen, dass eine Person Hilfe bei der Entsorgung des Arbeitsplatten-Abfall benötigt, können Sie ihr weiterhelfen.

Worauf müssen Sie bei der Wahl des richtigen Abfalleimers achten? Sicher ist Ihnen bewusst, dass Mülleimer nicht gleich Mülleimer sind. Ebenso ist teuer nicht immer besser. Dennoch, die... mehr erfahren »
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Mülltrennung in der modernen Küche

Worauf müssen Sie bei der Wahl des richtigen Abfalleimers achten? Sicher ist Ihnen bewusst, dass Mülleimer nicht gleich Mülleimer sind. Ebenso ist teuer nicht immer besser. Dennoch, die Preisunterschiede bei einem Abfallsammler sind groß. Einen günstigen Abfallsammler bekommen Sie schon für zehn Euro. Es gibt aber auch Marken, von denen ein Abfallsammler über 100 Euro kostet. Damit Sie nicht zu viel zahlen und den richtigen Abfalleimer für Ihr Zuhause wählen, haben wir hier für Sie einen kurzen und kompakten Ratgeber. Die erste Frage, welche beantwortet werden muss, ist, wie groß soll der Abfallbehälter sein? Für das Badezimmer oder Kinderzimmer reichen oft kleine Abfallsammler mit einem Volumen von 20 Litern. In der Küche macht ein Abfalleimer mit 50 – 70 Litern oft einen Sinn.

Arten von Abfalleimern

Tonne oder auch Pushboy genannt

Ein Pushboy ist ein Behälter mit Deckel, welcher entweder aus Kunststoff oder Metall ist. Die Tonne hat ein maximales Fassungsvermögen von bis zu 100 Litern. An den Seiten können sich Haken befinden, damit der Deckel befestigt werden kann.

Abfallbehälter mit Federdeckel

Ein Federdeckel öffnet sich entweder nach innen oder außen. Wenn der Deckel einmal nach außen aufgeht, dann bliebt dieser geöffnet. Jetzt können Sie so lange wie benötigt den Müll entsorgen, ohne den Deckel anfassen zu müssen. Wenn Sie fertig sind, können Sie den Federdeckel einfach wieder verschließen. Falls der Federdeckel nach innen federt, schließt dieser zurück in die Ausgangsposition, sofern Sie diesen nicht mehr nach unten drücken. Negativ kann sein, dass der Deckel zu schnell schließt und Essensreste an diesem hängen bleiben.

Treteimer

Treteimer haben an der Unterseite des Abfalleimers einen Trethebel. Durch das Betätigen dieses Trethebels lässt sich der Deckel öffnen und schließen. Der Treteimer macht Sinn, wenn Sie eine beinahe kontaktlose Benutzung bevorzugen. Häufig befindet sich der Treteimer in der Küche oder im Badezimmer. Den Treteimer gibt es in vielen verschiedenen Farben und Größen.

Abfalleimer mit Klappdeckel

In einem Abfallsammler mit Klappdeckel (Pushboy) lassen sich hervorragend Kunststoffreste oder Glasabfall verstauen. Der Abfalleimer lässt sich variabel im Haus oder der Wohnung platzieren, denn es gibt den Pushboy in fast allen Größen.

Mülleimer mit Touchfunktion

Hier lässt sich der Deckel durch das Drücken eines Touchfeldes öffnen und schließen. Da dieser Vorgang wenig Kontakt benötigt, sind diese Sorte von Mülleimern gut für Bioabfälle geeignet. Oft schließt diese Abfallbox luftdicht ab, was die Verwendung in der Küche sehr angenehm macht.

Mülleimer mit Bewegungssensor

Noch hygienischer, aber auch teurer sind Mülleimer, welche sich mit einem Bewegungssensor öffnen und schließen lassen. Diese verschließen luftdicht und Sie kommen gar nicht mit dem Abfalleimer in Berührung, außer beim Ein- und Ausräumen der Mülltüten. Sie sollten bei dieser Variante einen geeigneten Ort aussuchen, da auch eine ungewollte Bewegung zum Öffnen des Behälters führen kann.

Abfallbox mit Müll-Trennsystem

Die Abfalleimer sind sehr praktisch, da Sie verschiedene Arten von Abfall an einem Ort getrennt lagern können. So sparen Sie mit einem Müll-Trennsystem Platz und Geld.

Einbauabfalleimer

Der Einbauabfalleimer wird meistens in einem Einbauschrank in der Küche oder im Bad eingebaut. Oft haben die Einbauabfalleimer ein Müll-Trennsystem. In ein Fach kommt Tischabfall und in ein anderes Fach kommt der Bioabfall. Achten Sie beim Kauf auf die richtige Größe und das passende Volumen für den Einbauabfalleimer. Der meistens als Pullboy erhältliche Abfalleimer bietet gleich mehrere Vorteile. Zum einen kann der Einbauabfalleimer mühelos und unsichtbar verbaut werden. Zum anderen verschwinden die unangenehmen Gerüche vom Tischabfall. Oft ist der Einbauabfalleimer als praktisches Müll-Trennsystem erhältlich. Ein Fach ist als Biobox gedacht und das andere Fach des Müll-Trennsystem ist als Abfallbox für Kunststoff gedacht. Eine weitere Abfallbox kann für Glasabfälle oder sonstigen Tischabfall genutzt werden. Sie können sich auch für eine Monobox entscheiden. Oft werden in einem Raum zwei Monoboxen eingebaut. Eine ist für den Arbeitsplattenabfall oder dient als Biobox und die andere dient als Papierbox. Der Einbauabfalleimer bietet also viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Abfallbehältern, wie zum Beispiel einem Pushboy. Der Pullboy ist natürlich teurer und auch schwerer zu montieren. Die Vorteile des Pullboy sind aber deutlich und der höhere Preis wird durch eine praktischere Handhabung annehmbar.

Den richtigen Einbauabfalleimer finden

Damit Sie einen passenden Pullboy für Ihr Zuhause finden, müssen Sie zuerst die Maße ermitteln. Hierfür messen Sie als erstes Ihren Küchen- oder Badezimmerschrank. Wenn Sie die Maße ermittelt haben, finden Sie im Geschäft oder im Internet einen Pullboy in der richtigen Größe. Auf folgender Internetseite finden Sie passende Abfalleimer: https://www.deinetraumkueche.de/kuechenausstattung/abfallsammler/ Wichtig ist, dass der Schrank etwas höher breiter und tiefer sein sollte als der Einbauabfalleimer. Kalkulieren Sie hierbei nicht zu knapp, da sonst der Pullboy zu groß sein könnte. Viele Einbauküchen verwenden bei den unteren Schubladen Standardgrößen. Wenn Sie eine moderne Einbauküche haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein Einbauabfalleimer ohne Probleme passt.

Wie groß sollte der Abfallbehälter sein?

Die richtige Größe wird anhand der Abfallsorte ausgesucht. Tischabfall mit einem hohen Volumen, wie Kunststoff, Glas oder Pappe benötigt einen großen Abfallbehälter. 50 bis 100 Litern sind hierfür ideal. Da die Biobox oft entleert werden sollte, da es ansonsten zu einer Geruchsbildung kommen kann ist ein 20 Liter Abfalleimer für Bioabfall ausreichend. Dies gilt für Küchenabfälle und Müll aus dem Badezimmer. Je schneller der Behälter geleert wird, desto geringer ist die Gefahr, dass sich ein schlechter Geruch bilden kann.

Was muss bei der Wahl des Abfallsammlers beachtet werden?

Das richtige Material

Wenn Sie vorhaben die Abfallbox regelmäßig auszuwaschen ist Kunststoff gut für Sie geeignet. Falls Sie Kinder im Haushalt haben, sollten Sie einen Abfallbehälter ohne scharfe Kanten aussuchen. Dies hat den weiteren Vorteil, dass die Plastik- oder Papiertüten beim Einsetzen nicht reißen können. Wenn Ihnen Nachhaltigkeit wichtig ist, dann sollten Sie zu einem Blechbehälter oder einem Abfallbehälter aus Aluminium greifen.

Das richtige Fassungsvermögen

Bei Abfallbehältern gilt, umso kleiner desto besser. Denn durch ein geringes Volumen findet die Entleerung häufiger statt. Besonders im Sommer ist die regelmäßige Entsorgung vor allem von Bioabfall besonders wichtig, um einen schlechten Geruch vorbeugen zu können.

Die passenden Öffnung

Für Hobbyküche sollte die Öffnung des Abfallbehälters so gestaltet sein, dass bei der Entsorgung von Bioabfall keine Reste am Rand hängen bleiben. Dies steigert die Hygiene in der Küche und Sie müssen den Abfallbehälter seltener waschen. Achten Sie darauf, dass der Behälter luftdicht abschließt. Einen entsprechenden Hinweis finden Sie beim Kauf am Schild vom Mülleimer.

Die richtige Halterung für den Müllbeutel

Bei Mülleimern sollten Sie darauf achten, dass diese einen Clip haben, wo die Mülltüte festgemacht werden kann. Ansonsten kann es vorkommen, dass diese in den Mülleimer rutscht und dieser mit Abfall direkt in Kontakt kommt. Außerdem ist die Optik direkt bessern, wenn kein Beutel über den Rand hinausschaut.

Standfestigkeit

Unbedingt sollten Sie darauf achten, ob der Boden des Abfallbehälters gummiert ist, oder eine andere Eigenschaft hat, damit dieser auf dem Boden nicht verrutschen oder umfallen kann. Ebenso ist ein Schutz an der Unterseite wichtig für den Boden in Ihrem Haushalt. Dieser könnte bei einem schlechten Unterboden beschädigt werden.

Reinigung des Abfalleimers

Damit es gar nicht erst dazu kommt, dass Sie den Mülleimer zu oft reinigen müssen, sollten Sie die richtigen Müllbeutel auswählen. Bei günstigen Müllbeuteln haben Sie das Problem, dass diese oft die Flüssigkeit nicht halten können oder reißen. Wenn das unbemerkt bleibt, kann es schnell zu einem unangenehmen Geruch kommen. Wir empfehlen Ihnen zu einem verstärkten Beutel mit doppeltem Rand und einem Schutz gegen Tropfen. Im Sommer ist es trotzdem erforderlich, dass der Abfallbehälter mit Biomüll täglich gewechselt wird, da sich dort sonst Fliegen ansammeln können. Mülleimer ohne Beutel sind nicht so praktisch, da diese schnell verdrecken können und der Transport des Mülls nicht so einfach ist.

Die Reinigung

Ungefähr einmal im Monat sollte der Abfallbehälter gereinigt werden. Falls etwas ausläuft oder der Behälter auf eine andere Art verschmutzt wird, wird die Reinigung natürlich früher fällig. Den Mülleimer können Sie nachhaltig mit Essig und Wasser reinigen. Bakterien können sich durch den Essig nicht mehr gut bilden. Die Säure verhindert eine Anlagerung von Bakterien. Wischen Sie hierfür einfach den leeren Behälter aus und lassen diesen anschließend Lufttrocknen. Im Anschluss an die Reinigung sollte ein neuer Beutel eingesetzt werden.

So trennen Sie Ihren Müll richtig

Bei der Mülltrennung kommen Verbrauchern immer wieder Fragen auf:Wie werden Batterien entsorgt? Wohin werden Medikamente entsorgt? Kommt Alufolie in den gelben Abfalleimer? Damit Sie sich diese Fragen nicht mehr stellen müssen, haben wir für Sie einen Ratgeber für eine saubere Mülltrennung mit Informationen erstellt. In diesem räumen wir mit Missverständnissen auf!

Müllvermeidung als oberste Priorität

Damit Sie sich erst gar nicht die Frage stellen müssen, wo welcher Müll entsorgt wird, ist es essenziell so viel Müll wie möglich einzusparen. Hierfür folgen nun Tipps, welche Sie leicht in Ihren Alltag einbinden können.

  • Verzichten Sie auf Fertiggerichte und verwenden mehr frische unverarbeitet Produkte
  • Eine tolle Gelegenheit Müll zu sparen sind Unverpackt Geschäfte
  • Kaufen Sie Ihr Obst ohne Plastik- oder Papierbeutel
  • Benutzen Sie, wenn möglich Verbrauchsgüter, welche Wiederauffüllbar sind. Dadurch reduzieren Sie den Verpackungsmüll
  • Kaufen Sie auch mal Gebrauchtes oder Secondhand Kleidung

Darum ist Mülltrennung so wichtig

Falls dennoch Arbeitsplatten-Abfall anfällt, was unvermeidlich ist, muss dieser richtig getrennt, entsorgt und im besten Fall recycelt werden. Im Jahr 1990 hat Deutschland die gelbe Tonne eingeführt, was für die richtige Trennung und für den Umweltschutz in der Republik ein wichtiger Schritt war. Die gelbe Tonne soll dafür sorgen, dass die Abfallmengen reduziert werden. Außerdem entlasten diese die Mülldeponien und sorgen dafür, dass die Wertstoffe so wie angedacht recycelt werden können. Dieser Vorgang wird auch Dual-System genannt. Dieses System sorgt dafür, dass effektiv circa 40 % unseres Wertstoffes recycelt wird. Die durchschnittliche Recyclingquote in Deutschland liegt bei 60 %. Diese hohe Zahl verdanken wir vor allem Altpapier, Altglas, Biomüll und Elektroschrott. In den Mülldeponien stehen Sortieranlagen zur Verfügung. Diese können von den Arbeitern nur effektiv genutzt werden, wenn der Abfall richtig getrennt wurde. Der Mythos, dass am Ende der gesamte Abfall sowieso zusammen kommt stimmt also nicht und er kann auch nicht als Ausrede benutzt werden.

Welcher Abfall kommt wohin

Damit Sie sich Zukunft sicher sein können, dass Sie den Arbeitsplatten-Abfall ordnungsgemäß entsorgt haben, haben wir eine Übersicht erstellt.

  • Pappe und Papier ohne Beschichtung = Blaue Tonne
  • Katzenstreu, Kaminasche und Hygieneabfall = Restmülltonne
  • Bioabfall, welcher durch Lebensmittel entstanden ist = Falls im Bundesland vorhanden – Grüne Tonne, ansonsten Biobox
  • Kunststoff und Metall = Gelbe Tonne
  • Glas =Glascontainer
  • Elektroschrott oder Möbel = Wertstoffhof, oder vom Sperrmüll abholen lassen

Wichtig ist, dass vor der Entsorgung von Gläsern oder Kunststoffbechern diese ausgespült werden, da ansonsten Essensreste in die Gelbe Tonne gelangen können. Batterien sammeln Sie am besten und geben diese beim Wertstoff ab. In vielen Supermärkten oder Elektrogeschäften finden Sie Sammelboxen, um Batterien dort zu entsorgen.

Was kommt in die Gelbe Tonne?

Die Gelbe Tonne ist für den Arbeitsplatten-Abfall aus Kunststoff gedacht. Deshalb gehören in sie Plastikbecher, Verpackungen, Tüten, Getränke- und Konservendosen sowie Tetra-Paks. Die sogenannten Leichtverpackungen aus Plastik, Alu und Kunststoffen werden in der Gelben Tonne entsorgt. Außerdem dürfen Gegenstände wie Zahnbürsten oder Kochtöpfe in der Gelben Tonne entsorgt werden. Diese Gegenstände dürfen allerdings nicht in den Gelben Sack. Die Kommunen dürfen nur in Abstimmung mit dem dualen System die Gelbe Tonne einführen. Der gelbe Punkt zeigt Ihnen detailliert und genau auf, was in die Gelbe Tonne darf und was nicht. Das Problem hierbei ist nur, dass seit 2009 Hersteller nicht mehr verpflichtet sind auf ihre Verpackungen den grünen Punkt aufzudrucken. Alufolie, welche zur Konservierung von Lebensmitteln diente, darf als Beispiel nicht in die gelbe Tonne, weil diese nicht als Verpackung diente. Gleiches gilt auch für Plastikeimer. Leider ist diese Regel nicht sehr sinnvoll, da die beiden Gegenstände derselben Kategorie wie Leichtverpackungen zugehörig sind. Die Wertstofftonne sollte hierfür bundesweit verpflichtend sein. Der Grund hierfür ist eine einfachere Entsorgung von den oben genannten Gegenständen. Mitte 2019 trat das Verpackungsgesetz in Kraft, welches eine abgeschwächte Form des Wertstoffgesetzes ist. Bedauerlicherweise wurde das Ziel einer bundesweiten Wertstofftonne damit nicht erreicht. Ein Hoffnungsschimmer ist, dass viele Kommunen trotzdem schon Wertstofftonnen besitzen.

Altglas richtig entsorgen

Wie Sie sicher wissen, wird Altglas nach Farben sortiert. Braun, Grün und Weiß: Diese drei Farben werden getrennt. Vielleicht hatten Sie mal eine Flasche, die nicht in den typischen Farben war, sondern bunt. Schnell kann es dadurch zu Verwirrung kommen. Die Regel hierfür ist aber ganz leicht. Alle bunten Glasfaschen werden in den Container für Grün entsorgt. Der Grund dafür ist, dass grünes Glas solche Verunreinigungen hinnehmen kann. Dahingegen kann schon eine einzige Grüne Flasche 500 Kilogramm Weißglas verunreinigen. Auch braunes Glas sollte einzeln entsorgt werden, da es auch keine Verunreinigungen hinnehmen kann. Es ist beruhigend zu wissen, dass richtig sortiertes Altglas fast zu 100 % recycelt werden kann. In die Altglas-Container gehört kein Porzellan, Spiegel oder Fensterglas.

Sollten Sie Etiketten vom Altglas entfernen?

Die heutigen Maschinen sind in der Lage Etiketten und Korken zu beachten und diese auszusortieren. Falls Sie die Etiketten und Korken trotzdem vorher abmachen, begehen Sie aber auch keinen Fehler. Am nachhaltigsten ist es Korken, zum Beispiel von Weinflaschen bei einer Sammelstelle abzugeben. Diese befinden sich meistens bei Weinhandlungen oder Wertstoffhöfen. So kann der Kork recycelt werden. Das Altglas muss auch nicht ausgespült werden. Es reicht, wenn dieses normal genutzt wurde und nicht zu viele Reste im Inneren sind.

Müssen Sie die leeren Becher mit Wasser ausspülen?

Verpackungen von Quark oder Joghurt werden oft vor dem Entsorgen mit Wasser ausgespült. Der Grundgedanke dahinter ist auch lobenswert. Allerdings wirkt sich das dafür benötigte Wasser negativ auf die Klimabilanz von Haushalten aus. In der Recyclingfabrik werden die Kunststoffbecher vor der weiteren Verarbeitung gewaschen. Daher reicht es, diese normal leerzumachen. Leichte Rückstände in den Bechern sind folglich kein Problem. Tipp: Falls Sie eine Verpackung mit Aluminiumdeckel haben können Sie der Umwelt einen Gefallen machen, indem Sie den Aluminiumdeckel vorher vollständig abtrennen. Der Aludeckel gehört zwar ebenso in den Wertstoff, wie die Kunststoff-Verpackung, aber die Maschinen auf der Wertstoffanlage können immer nur einen Stoff erkennen. Ein weiterer Tipp, um den Arbeitsplatten-Abfall gänzlich zu vermeiden ist es, Lebensmittel wie Joghurt in einem Pfandglas zu kaufen. Dieses kann leer zurückgebracht werden und Sie haben Tischabfall gespart.

Wie werden alte CDs, DVDs, Blu-rays entsorgt?

Datenträger wie CDs, DVDs, Blu-rays müssen recycelt werden. Denn diese bestehen aus Polycarbonat, was ein hochwertiger Grundstoff ist. Dieser Grundstoff kann wieder zu Datenträgern verarbeitet werden. Daher sollten die Datenträger bei einer Sammelstelle oder einem Wertstoffhof abgegeben werden. Wenn auf den Datenträgern sensible Dateien sind, können Sie diese durch das Zerkratzen der Oberfläche unbrauchbar machen.

Backpapier, Pizzakartons & Co- Wo entsorgen?

Die Entsorgung von beschichtetem Papier sorgt immer wieder für Diskussionen. Damit diese ein Ende haben zeigen wir Ihnen, wie simpel die Entsorgung ist und was dabei zu beachten ist. Gewissen Papiersorten wurden aus sogenannten Thermopapier hergestellt. Zum Beispiel Fahrkarten oder Kassenzettel. Diese haben im Papiermüll nichts zu suchen. Diese Zettel gehören in den Restmüll. Gleiches gilt für andere Verpackungen aus Papier, welche mit Lebensmittel in Berührung kamen. Gemeint sind hier vor allem Pizzakartons und Backpapier. Auch benutzte Taschentücher gehören in den Restmüll (Biobox).

Wohin mit dem Elektroschrott?

Die Entsorgung von Elektroschrott ist in Deutschland durch Gesetze geregelt. Diese besagen, dass der Elektroschrott bei einem Wertstoffhof abgegeben werden muss. Viele Elektrogeschäfte nehmen alte ausrangierte Geräte zurück. Die alten Geräte dürfen auf keinen Fall in den Hausmüll gelangen, da sonst die wichtigen enthaltenen Rohstoffe verloren gehen.

Wie entsorgen Sie alte Glühlampen?

Glühbirnen und Halogenlampen dürfen in den Restmüll. Diese enthalten nur geringe Mengen an wichtigen Rohstoffen, welche nicht relevant sind. Energiesparlampen oder LED-Leuchten müssen gesondert entsorgt werden. Energiesparlampen enthalten giftige Stoffe, unter anderem Quecksilber, welcher nicht in die Umwelt gelangen darf. LED-Lampen zählen durch ihre elektronischen Komponenten zum Elektroschrott. Daher werden diese auch genauso entsorgt. Hierfür stehen in Supermärkten oft Sammelboxen, ähnlich wie bei Batterien zur Verfügung.

Alte Medikamente werden bei der Apotheke oder einer Schadstoffsammelstelle abgegeben

Wie Sie sehen, ist die Mülltrennung nicht so kompliziert, wenn Sie gewisse Regeln beachten. Wenn Sie jetzt mitbekommen, dass eine Person Hilfe bei der Entsorgung des Arbeitsplatten-Abfall benötigt, können Sie ihr weiterhelfen.