Einfacher geht es kaum – und wärmer auch nicht: Die Brotsuppe aus Sachsen-Anhalt ist ein klassisches Wintergericht aus Zeiten, in denen nichts verschwendet wurde. Altbackenes Brot, Zwiebeln und Gewürze ergeben eine herzhafte Suppe für kalte Tage.
Die Küche Sachsen-Anhalts ist eng mit ländlichem Alltag und Sparsamkeit verbunden. Brotsuppe war kein Notbehelf, sondern ein fester Bestandteil der Winterküche. Wenn frische Zutaten knapp waren, sorgten Brot, Fett und Gewürze für Energie und Wärme. Bis heute hat dieses Gericht seinen Platz – nicht aus Nostalgie, sondern weil es schlicht funktioniert.
Zutaten (für 2–3 Personen)
-
200 g altbackenes Brot (Graubrot oder Mischbrot)
-
1 große Zwiebel
-
1 EL Butter oder Schmalz
-
750 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
-
Salz, schwarzer Pfeffer
-
1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
Optional
-
1 Ei
-
Schnittlauch oder Petersilie
Zubereitung
-
Brot vorbereiten:
Brot in kleine Würfel schneiden oder grob zerbrechen. -
Zwiebeln anschwitzen:
Zwiebel fein würfeln und in Butter oder Schmalz goldgelb braten. -
Kochen:
Brot zugeben, kurz mitrösten, dann mit Brühe aufgießen. Kümmel hinzufügen und ca. 15–20 Minuten sanft köcheln lassen. -
Optional verfeinern:
Für eine kräftigere Variante ein verquirltes Ei langsam in die heiße Suppe ziehen lassen. -
Abschmecken & Servieren:
Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Kräutern bestreuen.
Zubereitungsdauer
-
Gesamtzeit: ca. 30 Minuten
-
Aktive Zeit: ca. 15 Minuten
Für wen geeignet – und für wen nicht
-
Geeignet für: kalte Wintertage, einfache Küche, Resteverwertung
-
Nicht geeignet für: Personen mit Glutenunverträglichkeit
Tipps & Varianten
-
Mit Knoblauch oder Majoran leicht abwandelbar
-
Mit etwas geriebenem Käse wird die Suppe kräftiger
-
Am besten mit sehr rustikalem Brot zubereiten