Gedanken um das Brot

Sonne und Himmel sind sowohl für die Menschen als auch Tiere und Pflanzen da.

Warum wir uns mit dem Thema Brot und Brötchen beschäftigen wollen ist ganz einfach.

In unserem Shop dreht sich alles um die Küche. Hier wird gebacken und gekocht. Neben Brot und Brötchen werden Fleischwaren, Fisch und Milchprodukte verarbeitet sowie Brot und Brötchen mit frischer Wurst, Fisch und Käse belegt. An dieser Stelle möchten wir alle Mütter und Väter zu einem bewussten und wertschätzenden Umgang mit den zur Verfügung stehenden Grundnahrungsmitteln, dazu gehören eben auch Getreideprodukte, sensibilisieren.

Noch immer werden altes Brot und nicht mehr bäckerfrische Brötchen einfach im Müll entsorgt und weggeschmissen. Das ist sehr schade und könnte mit ein bisschen Kreativität vermieden werden.

Schließlich leiden weltweit noch immer viele Menschen unter Hungersnöten. Nicht umsonst werben kirchliche Organisationen mit dem Slogan „Brot für die Welt“.

Zum Glück befinden wir uns in Deutschland in der erfreulichen Situation nicht darben zu müssen .

Der Preis für hohe Produktivität und Industriealisierung ist eine hektische schnelllebige Zeit.

Viele Menschen meinen für die Zubereitung einer gesunden und ausgewogenen Mahlzeit keine Zeit zu haben und greifen deshalb auf Fertigprodukte zurück. Schließlich stehen genügend preiswerte

Alternativen bei den Fastfoodketten zur Verfügung. Oder man gönnt sich einen Abend beim Griechen / Italiener oder besucht ein Restaurant mit gutbürgerlicher oder regionaler Küche.

Aber ganz zum Schluss können die wenigsten von uns das selbstständige Zubereiten ihrer Mahlzeiten ganz vermeiden. Und genau hier stehen wir mitunter vor Herausforderungen, die nicht hundertprozentig zu lösen sind. Gerade vor dem anstehenden Wochenende ist zu klären, ob ein oder 2 Laib Brote zur Bevorratung ausreichend sind. 1 Laib Brot könnte spätestens beim Eintreffen unerwarteter Gäste zu wenig sein. 2 Brote sind ggf. aber auch schon wieder zu viel.

Was macht man dann mit den etwas älteren Teigwaren?

Um zu verstehen, weshalb ein bewusster Umgang mit den Grundnahrungsmitteln notwendig und wichtig ist möchten wir uns etwas ausführlicher mit dem Thema Brot und Getreide beschäftigen.

Der Weg vom Korn bis zum Brot ist sehr lang und nicht ohne Tücken. Brot wird aus Getreide hergestellt. Getreide kann man aber nur dann ernten, wenn es vorher gesät worden ist. Leider wird der Grund und Boden auf dem das Getreide die Möglichkeit zum Wachsen hat weltweit immer knapper. Schuld daran ist einerseits der sogenannte Flächenfrass und andererseits die ständig wachsende Bevölkerungzahl. In Anbetracht dessen möchten wir um einen rücksichtsvollen und behutsamen Umgang mit den Lebensmitteln bitten und mit dem „Brot“ beginnen.

Brot und Brötchen gehören zu den Getreideprodukten. Bis aus Roggen und Weizen Brot und Brötchen gebacken werden muss das Getreide einen langen Weg beschreiten und viele Hindernisse bewältigen. Zuerst wird das sogenannte Korn vom Bauern auf dem Acker ausgelegt bzw. gesät.

Bevor das überhaupt möglich ist muss der Landwirt den Acker bearbeiten und auf die Aussaat des Getreides vorbereiten. Nach der Saat ist das Getreidekorn auf Gedeih und Verderb von der Wetterlage abhängig. Ohne regelmäßigen Sonnenschein und Regen kann es weder keimen noch wachsen. Wenn der Getreidehalm endlich in der Blüte steht muss er bestäubt werden. Für diese Aufgabe ist der Wind zuständig. Insekten können dies ohne seine Hilfe kaum bewältigen.

Aber damit nicht genug. Nach der Bestäubung muss das Korn wachsen und reifen. Diese Entwicklungsphase wird von den Landwirten überwacht um den günstigsten Erntezeitpunkt nicht zu verpassen. Das Getreide wird gedroschen, getrocknet, gelagert und vom Müller zu Mehl gemahlen. Erst jetzt wird es über Groß- und Zwischenhändler an die Endverbraucher verteilt, so das man das Mehl in Supermärkten kaufen kann. Jetzt endlich können die Köche und Bäcker das Getreideprodukt weiter verarbeiten und aus ihnen leckere Gerichte zubereiteten. Neben Kuchen und Torten gehört auch das Brot dazu. Leider ist die Haltbarkeit von frischem Brot begrenzt, auch wenn dunkles Brot haltbarer als Weißbrot ist. Es lässt sich in einem Brotkorb oder Tontopf wenige Tage aufbewahren. Durch Einfrieren kann man seine Haltbarkeitsdauer eine begrenzte Zeit verlängern.

Unabhängig davon bleibt trocken gelagertes und bereits hartes Brot genießbar.

Ein von Schimmel befallenes Brot sollte man verwerfen, weil Schimmelpilze gesundheitliche Beschwerden auslösen können. Steinhartes Brot kann man hingegen weiter verwerten. Harte Semmeln oder Toastschnitten kann man reiben und auf diese Weise selbst Semmelbrösel herstellen. Alte, gemeint sind harte Semmeln, werden bei der Herstellung von Hackbraten oder Semmelknödeln gebraucht. Aus altem Brot ließe sich eine Brotsuppe herstellen. Man kann es aber auch in einer Pfanne mit Eiern überbacken, rösten und als Knoblauchbrot servieren.

Kochen ohne wegzuwerfen bereitet Freude und spart Geld. Machen Sie mit und probieren Sie es aus.

Tags: Brot, Backen, Küche
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