Kräftiger Rindfleischeintopf mit viel Zwiebel, Pfeffer und Gewürzgurke – Pfefferpotthast ist eines der ältesten und typischsten Gerichte Westfalens: deftig, schlicht und erstaunlich aromatisch.
Der Pfefferpotthast stammt aus der bäuerlichen Küche Westfalens und wurde traditionell in grossen Töpfen („Pott“) gekocht. Der Name kommt nicht von extremer Schärfe, sondern vom früher kostbaren Gewürz Pfeffer, das Wohlstand symbolisierte.
Charakteristisch sind viel Zwiebel, Rindfleisch, Essignoten durch Gurken und eine leicht gebundene, dunkle Sauce – ein echtes Sonntags- und Gasthausgericht der Region.
Zutaten (für 4 Personen)
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1 kg Rindfleisch (Bug, Wade oder Schulter)
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500–600 g Zwiebeln
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2 EL Butterschmalz oder Öl
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1 EL Mehl
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750 ml Rinderbrühe
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2 Lorbeerblätter
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1 TL grob gemahlener schwarzer Pfeffer
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Salz
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3–4 Gewürzgurken
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2–3 EL Gurkenwasser
Zubereitungsdauer
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Vorbereitungszeit: ca. 20 Minuten
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Zubereitungszeit: ca. 1 Std. 45 Min.
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Gesamtzeit: ca. 2 Stunden
Zubereitung
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Rindfleisch in grosse Würfel schneiden.
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Zwiebeln grob hacken.
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Fett in einem grossen Topf erhitzen, Fleisch portionsweise kräftig anbraten.
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Zwiebeln zugeben und glasig bis leicht gebräunt dünsten.
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Mehl einrühren und kurz anschwitzen.
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Brühe angiessen, Lorbeer und Pfeffer zugeben.
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Zugedeckt bei kleiner Hitze 90–100 Minuten sanft schmoren, bis das Fleisch weich ist.
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Gewürzgurken fein würfeln, mit Gurkenwasser unterrühren.
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Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Serviervorschlag
Pfefferpotthast wird klassisch serviert mit:
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Salzkartoffeln
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Schwarzbrot
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Roter Bete
Am nächsten Tag schmeckt er oft noch besser.
Typisch für Westfalen / NRW
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Rindfleisch statt Schwein
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viele Zwiebeln
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säuerliche Noten durch Gurken
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deftige Schmorgerichte