Blättrig, buttrig und mit viel Zimt und Zucker gefüllt – das Franzbrötchen ist das bekannteste Süssgebäck Hamburgs und aus keiner Bäckerei der Stadt wegzudenken.
Das Franzbrötchen ist Hamburgs süsse Antwort auf das Croissant. Entstanden im 19. Jahrhundert, vermutlich unter französischem Einfluss, entwickelte es sich zu einem eigenständigen Gebäck mit unverwechselbarem Geschmack.
Ob zum Frühstück, zum Kaffee oder einfach zwischendurch – Franzbrötchen gehören fest zur hanseatischen Alltagskultur.
Zutaten (für ca. 10 Stück)
Hefeteig
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500 g Weizenmehl (Typ 405 oder 480)
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1 Würfel Hefe (42 g)
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250 ml lauwarme Milch
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80 g Zucker
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1 Prise Salz
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80 g weiche Butter
Zum Tourieren
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200 g kalte Butter
Füllung
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120 g weiche Butter
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150 g brauner Zucker
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2–3 TL Zimt
Zubereitungsdauer
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Vorbereitungszeit: ca. 40 Minuten
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Ruhe- & Kühlzeit: ca. 2 Stunden
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Backzeit: ca. 20 Minuten
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Gesamtzeit: ca. 3 Stunden
Zubereitung
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Hefe in Milch auflösen, mit Mehl, Zucker, Salz und Butter zu einem glatten Teig kneten.
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Teig 30 Minuten ruhen lassen.
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Butterplatte vorbereiten und den Teig tourieren (wie bei Croissants).
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Teig rechteckig ausrollen, mit Butter bestreichen.
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Zucker und Zimt gleichmässig darauf verteilen.
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Teig aufrollen, in Stücke schneiden.
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Jedes Stück mit einem Kochlöffelstiel längs eindrücken (typische Form).
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Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 18–20 Minuten goldbraun backen.
Serviervorschlag
Franzbrötchen schmecken am besten:
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frisch und noch leicht warm
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pur oder mit einem Kaffee
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klassisch ohne Glasur
Typisch für Hamburg
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süsses Hefe-Blätterteiggebäck
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Zimt als Hauptaroma
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französischer Einfluss
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Alltags- und Bäckereikultur