Berliner Linseneintopf mit Wurzelgemüse & Würstchen

Einfach, kräftig und zuverlässig: Der Berliner Linseneintopf ist klassische Winterküche für jeden Tag. Satt machend, gut vorzubereiten und perfekt für kalte Abende – ein Gericht, das Großstadtalltag und Hausmannskost verbindet.

Berlin war schon immer eine Stadt der einfachen, nahrhaften Küche. Gegessen wurde, was verfügbar, günstig und sättigend war. Linseneintopf gehört zu diesen Gerichten, die sich über Jahrzehnte gehalten haben. Er ist kein Festessen, sondern ein verlässlicher Begleiter durch den Winter – aufgewärmt oft sogar noch besser als frisch gekocht.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 300 g Tellerlinsen

  • 1 Zwiebel

  • 1 Möhre

  • 1 Stück Knollensellerie

  • 1 Lauchstange

  • 1 EL Öl oder Butterschmalz

  • 1,5 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe

  • 2 Lorbeerblätter

  • Salz, schwarzer Pfeffer

  • 1 TL Senf

  • 1 EL Essig (nach Geschmack)

  • 4 Wiener Würstchen oder Bockwürste

Zubereitung

  1. Linsen vorbereiten:
    Linsen gründlich waschen. Je nach Sorte ggf. 1–2 Stunden einweichen.

  2. Gemüse schneiden:
    Zwiebel fein würfeln, Möhre, Sellerie und Lauch klein schneiden.

  3. Ansatz:
    Fett in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel glasig dünsten. Gemüse kurz mitdünsten.

  4. Kochen:
    Linsen und Lorbeer zugeben, mit Brühe aufgießen. Bei mittlerer Hitze ca. 45–60 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.

  5. Würzen:
    Mit Salz, Pfeffer, Senf und etwas Essig abschmecken.

  6. Würstchen:
    Würstchen in Scheiben schneiden und die letzten 10 Minuten in der Suppe erwärmen.

  7. Servieren:
    Heiß servieren – klassisch mit Brot.

Zubereitungsdauer

  • Gesamtzeit: ca. 70 Minuten

  • Aktive Zeit: ca. 30 Minuten

Für wen geeignet – und für wen nicht

  • Geeignet für: kalte Wintertage, Meal-Prep, Familienküche

  • Nicht geeignet für: Veganer (ohne Würstchen problemlos möglich)

Tipps & Varianten

  • Vegetarisch oder vegan einfach ohne Würstchen zubereiten

  • Mit einem Schuss Essig bekommt der Eintopf seine typische Note

  • Am nächsten Tag ist der Geschmack meist noch runder

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