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Spülen - eines der wichtigsten Elemente in einer Küche!

Beim Bezug einer neuen Wohnung oder bei Kauf einer neuen Küche wird die Beschaffenheit, das Maß und die Funktionalität einer Küche besonders in Augenschein genommen. Die Küche ist unter Umständen der Platz, wo sich die Familie nicht nur zur Zubereitung der Speisen, sondern auch zu Mahlzeiten trifft. Daher ist der Aufbau oder die optimale Gestaltung hinsichtlich Funktionalität ausschlaggebend. Der Einordnung und Platzwahl von Küchengeräten wird mit Blick auf Rationalität eine besondere Bedeutung beigemessen. Übersichtlich muss alles an einem gewohnten Platz liegen und die technischen Geräte müssen leicht zu bedienen und ohne Hindernisse erreichbar sein. Viele Formen von Küchen sind den Platzanforderungen und Anschlussmöglichkeiten eines dafür vorgesehenen Raumes angepasst. Man unterscheidet die Küchen in Längsform, in L-Form, in U-Form oder mit technischen Geräten wie Herd mittig im Raum aufgestellt. Letzteres kann natürlich nur bei großen Räumen angewendet werden. Die meisten haben nur kleinere Küchen und müssen entsprechende Angebote da hinein anpassen können. Ist kein Esszimmer vorhanden und lässt es der Platz in der Küche zu, wird der Essbereich mit in die Küche verlagert. Zu den Bestandteilen einer modernen Küche gehören nicht nur die Möbel für Geschirr und Küchenutensilien, sondern auch elektrische Geräte wie Herd oder Geschirrspüler. Nicht jeder hat einen Geschirrspüler und ist daher auch auf das Vorhandensein einer Küchenspüle angewiesen. Sie ist für kleinere Abwascharbeiten oder Gemüse und Obst säubern bzw. einfach nur für den Wasseranschluss unerlässlich. Es muss in einer Küche der schnelle Zugang zu Wasserzulauf und Wasserablauf vorhanden sein. Und das geschieht über Küchenspülen, die direkt mit dem Wassernetz des Hauses verbunden sind und in den unterschiedlichsten Formen und Größen im Handel angeboten werden. Alle möglichen Formen und Materialien von Spülen sind auf www.deinetraumkueche.de/spuelen/ zu finden.

Material der Spülen

Auf dem Markt werden zur Zeit Edelstahlspülen, Keramikspülen, Granitspülen oder Acryl- und Glasspülen angeboten.

Edelstahlspüle

Diese Art ist der Klassiker unter den Spülen. Die zeitlose Optik passt zu fast allen Küchenstilen und punktet durch eine innere Wertigkeit. Die Oberfläche einer Edelstahlspüle ist lebensmittelverträglich und absolut hygienisch. Außerdem ist sie rostfrei, säurebeständig und hitzebeständig. Sie gilt als Profioberfläche für Restaurants und sonstige Gaststätten. Die hochwertige Spüle aus Edelstahl ist eine preisgünstige Alternative. Durch das leichte Gewicht kann sie auch ohne Strapazen eingebaut werden. Ausschlaggebend ist die Stärke des Spülenmaterials hinsichtlich Kratzern und Kalkflecken. Dickere und festere Edelstahlspülen sind weniger anfällig, aber teurer in der Anschaffung. Küchenspülen und Edelstahl-Armaturen lassen sich leicht reinigen und genießen hinsichtlich Hygiene oberste Priorität.

Keramikspüle

Eine Keramikspüle verleiht der Küche ein hochwertiges Erscheinungsbild. Keramikspülen können an die Arbeitsplatte angepasst und eingebaut werden, oder sie existieren als extra Spülstein auch in Übergröße, beispielsweise auf einem Mobiliar aufgesetzt. Aus alten Zeiten bereits bekannt, gewinnen sie in den vergangenen Jahren wieder an Bedeutung. Sie sind nicht mehr nur für Landhausküchen, sondern auch für zeitlose oder skandinavische Küchen geeignet. Man erhält sie im Handel im klassisch traditionellem Stil mit geriffelter Oberfläche, über moderne Modelle in eckiger Form bis hin zu wellenförmigen Spülen. Die edle Optik ist das besondere Plus einer Keramikspüle. Keramik ist fast immun gegen Splitter und Kratzer, hat eine versiegelte Oberfläche, die nicht ausbleicht oder sich verfärbt. Angeboten werden verschiedene Keramikstoffe wie TitanCeram oder CeramicPlus. Bei CeramicPlus verfügt die Oberfläche über eine zusätzliche Beschichtung, die die Widerstandsfähigkeit noch mehr erhöht. Der Nachteil von Keramikspülen liegt in der Schwere des Stoffes Keramik. Das Gewicht kann schon mal bis zu 50 kg betragen.

Granitspüle

Es handelt sich dabei eher um Verbundwerkstoffspülen auf Quarz-Basis. Sie sind porenfrei, extrem robust und können in allen Formen und Größen hergestellt werden. Das Material ist resistent gegen Hitze, Stöße oder Säuren und Laugen. Die Granitspülen sind absolut kratzfest. Die Oberflächen fühlen sich steinähnlich aber soft an. Nachteilig könnte ein Nachlassen der Farbe über Jahre hinweg sein. Hochwertige Produkte bestehen zu 80 % aus Quarz. Mineralwerkstoffe sind beispielsweise Fragranit, Silgranit, Cristadur, Belquarz oder Cristallite. Die Küchenspülen aus Verbundstoffen zeichnen sich aus durch ein edles, vielseitiges und funktionales Design. Mitunter können sie mit einem metallischen Glanzeffekt versehen sein. Mit Beimischung von Fragranit kann die Granitspüle einen goldenen, silbernen oder kupferfarbenen Schimmer annehmen. Diese Spülen verhelfen zu einer eleganten und exklusiven Atmosphäre und sind ein Highlight für moderne Küchen. Als Besonderheiten gelten schwarze Spülbereiche im Kontrast zu weißen Küchen. Aber auch eine betonähnliche Maserung in Grau im unaufdringlichen Farbton als sogenannte Betonspülen verleihen den Küchen einen attraktiven Akzent.

Glas und Acryl im Spülbereich

Hier versteht man darunter ein Material-Mix aus Edelstahl und Sicherheitsglas. Glas- oder Acrylspülen im Sinne von Einzelteilen gibt es eigentlich nicht. Das Spülbecken besteht hierbei aus Edelstahl, das mit einer umgebenden Fläche aus Glas verbunden wurde. Glas ist durch die glatte Oberfläche absolut pflegeleicht und hygienisch. Der Anteil von Edelstahl macht das Spülbeckens hingegen robust und solide. Eine weitere Kombinationsmöglichkeit von Glas und Acryl mit Edelstahl ist eine Glasarbeitsplatte mit einer Unterbauspüle aus Edelstahl.

Spülen: Einbauarten

Jede Spüle benötigt einen Unterschrank, worauf das Spülbecken montiert wird. Es wird vorzugsweise ein Breite von 60 cm vorgeschlagen, um eine gewisse Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Das Zusammenfügen von Spülenunterschrank und Spülenelement erfolgt über verschiedene Einbauarten.

  • Einbauspülen,
  • flächenbündige Spülen,
  • Spülenmodule und Aufsatzbecken,
  • Unterbauspülen,
  • in die Arbeitsplatten integrierte Spülen.

Einbauspülen werden oft auch als Auflagespülen oder Einlegespülen bezeichnet. Die Einbauspüle wird von oben in die Arbeitsplatte eingesetzt. Der Trend geht immer mehr zur Flächenbündigkeit, da die Verbundstellen oft als Hindernis beim Saubermachen angesehen werden. Die Flächenränder der Einbauspüle werden so flach wie möglich gestaltet. Derartige Systeme sind bereits unter Namen wie Slimtop oder IF-Rand bekannt. Höhe und Dicke des Spülenrandes unterscheiden sich je nach Hersteller. Der Einbau flächendeckender Systeme erfolgt durch passgenaues Abtragen von Material in der Stärke des Beckens. Notwendig sind spezifische Kleber und Dichtungsmittel, um die Einbauspüle sicher zu installieren. Einer großen Beliebtheit erfreut sich zunehmend der Einbau von Spülenmodulen oder Spülsteinen. Diese Variante ist sehr anpassungsfähig und lässt sich bequem in verschiedene Konzepte integrieren. Das Spülmodul ist meistens um 10 cm höher als die Auflagefläche. Unterbauspülen kommen vorwiegend bei Arbeitsplatten aus Naturstein, Verbundwerkstoffen oder Glas zum Einsetzen. Der Rand des Beckens wird stufenlos unter die ausgeschnittene Arbeitsplatte montiert. Die Wirkung dieser Einbauart ist nicht nur edel und unaufdringlich, sondern verfügt über einen gesteigerten Komfort beim Putzen und Saubermachen. Verschmutzungen oder Reste gelangen direkt ohne Steckenbleiben in das Spülbecken. Mehr und mehr Beliebtheit erfreuen sich die Arbeitsplatten mit integrierten Spülen. Besonders hochwertig wirken fugenlose Spülbecken aus Kunststein wie Integrity von der Marke Silestone. Die Arbeitsplatte mit Einbauspüle ist aus einer Masse gegossen. Der tragende Monoblock darunter wird mit der Arbeitsplatte verbunden. Optisch vollkommen fugenlos ergibt sich somit eine harmonische Einheit von Arbeitsplatte und Unterbauspüle.

Form und Funktion von Spülen

Die Spülen können als Multifunktionscenter funktionieren. Man unterscheidet zwischen:

  • Einbeckenspülen,
  • Zweibeckenspülen,
  • Eckspülen,
  • XL-Spülen 

und zusätzlich

  • Abtropffläche,
  • Spülen kombiniert mit Abfallsystemen,
  • Sonderzubehör.

Einbeckenspülen werden auch als Einzelbecken oder Einzelspülen bezeichnet. Sie sind größtenteils für sehr kleine Küchen eine Alternative als Minimallösung. Die Einzelspülen liegen in unterschiedlichen Größen in runder oder eckiger Form vor. Dabei sind meist Unterschrankbreiten von nur 45 cm vorgesehen. Dazu kann auch eine Abtropffläche ausgewählt werden. Diese Spülen sind in allen gängigen Werkstoffen für Küchenspülen erhältlich. Die Doppelbeckenspüle stammt von der Form noch aus Zeiten der kompletten Handspülung in der Küche. Die Spülen können in der Breite verschieden kombiniert werden und mit oder ohne Abstellflächen versehen sein. Um Ecken auszunutzen, sind Eckspülen besonders in Küchen mit L- oder U-Form sinnvoll. Mit dem Ausnutzen von sogenannten toten Winkeln wird ein Mehrwert geschaffen, um die Arbeitsfläche zu vergrößern. Für eine Eckspüle ist ein Eck-Unterschrank mit der entsprechenden Formgebung notwendig. Erhältlich sind die Eckspülen als Einzelbecken, Doppelbecken und mit oder ohne Abtropfflächen oder auch als Doppelspüle. Für den großen Bedarf für große Küchen stellen die Spülen mit Übergröße ein echtes Highlight dar. Diese Becken sind in Küchen mit viel Handarbeit notwendig. Sie schränken die Bewegungsfreiheit nicht ein und sind komfortabel, besonders dann, wenn es um das Säubern von großen Backblechen geht. Vorteilhaft sind Abtropfflächen für das Abstellen von tropfnassem Geschirr. Denn das Abstellen nasser Gegenstände auf die Arbeitsplatte kann zu Wasserschäden führen. Frisch gewaschenes Gemüse oder Obst findet dort eine Ablagefläche bis zur Weiterverarbeitung. Die neue Spülengeneration zeichnet sich durch die vielseitige Nutzbarkeit als Multifunktionscenter aus. Es ist ein Spülzentrum, bestehend aus Abtropfflächen, Geschirrkörben, Schneidebrettern, kleinen Müllsammlern oder sonstigen Aufbewahrungsmöglichkeiten. Als Zubehör kommen außerdem Spülmittelspender, Abtropfgitter, Gestelle, Rutschmatten, Siebe usw. dazu bis zu einsetzbaren Zubehörteilen wie Salatschleudern, Reiben und Abtropfsieben.  Sind die Spülen mit Abfallsystemen für Biomüll kombiniert, unterstützt ein solches System die Mülltrennung und erleichtert wesentlich den Arbeitsablauf.

Armaturen

Eine Armatur ist heute nicht nur der Wasserhahn, aus dem das Wasser fließt. Für Designer bildet die Armatur oft das Accessoire der Spüleneinheit. Unterscheiden muss man zwischen Hochdruck und Niederdruck. Bei einer zentralen Warmwasserversorgung oder einen Durchlauferhitzer wird eine Hochdruckarmatur mit 2 Anschlüssen für warmes und kaltes Wasser benötigt. Das ist heute meistens der allgemeine Standard. Wird das Wasser über einen Boiler oder Speicher bezogen, wird eine Niederdruckarmatur mit 3 Anschlüssen und einem Absperrventil benötigt. Das kalte Wasser wird zuerst in den Boiler geleitet und dort erhitzt.

Die Armaturenarten unterscheiden sich darin, wie das Wasser von kalt zu heiß abgestuft wird. Der Markt unterscheidet verschiedene Mischbatterien wie zum Beispiel:

  • Einhebelmischer,
  • Zweigriffarmatur,
  • Armatur mit Schlauchbrause oder Schwanenhalsbrause,
  • Wandarmatur,
  • Vorfenster-Armatur,
  • Sensor-Armatur,
  • Filter-Armatur,
  • Armatur mit Dosierfunktion.

Áls besondere Spülen-Armaturen kommen noch hinzu:

  • Designarmaturen,
  • Soda-Armaturen und Sprudelarmaturen,
  • Heißwasser-Armatur oder Kochend-Wasser-Hahn.

Einhebelmischer

Die meisten Spülen-Armaturen heute sind Einhebelmischbatterien, die einfach zu betreiben sind. Ein Hebel an der Armatur regelt Temperatur und Durchfluss-Stärke. Diese Mischbatterien sind in den unterschiedlichsten Ausführungen im Handel erhältlich. Ob glanzverchromt, mattverchromt, Edelstahl oder Messing, aus einem Mineralwerkstoff oder in attraktiver Keramikfarbe lassen sie sich auf die entsprechende Einbau-Spüle abstimmen. Dabei steht die Temperatur immer punktgenau zur Verfügung. Der Einhebelmischer ist die zurzeit sparsamste und effektivste Methode, die noch dazu den Geldbeutel schont.

Zweigriffarmatur

Diese Armatur gilt als Klassiker mit 2 Knöpfen für Warm- oder Kaltwasser. Mit einem Drehregler links und rechts vom Wasserhahn muss die Armatur für Mischtemperaturen beidhändig bedient werden, um das Wasser temperaturmäßig zu mischen. Dieser Mischer entspricht nicht mehr der Norm für Effizienz und Ressourcenschonung.

Armatur mit Schlauchbrause oder Schwanenhalsbrause

Bei dieser Armatur wird der Wasserhahn um ein Stück Schlauch verlängert, der bei Bedarf herausgezogen werden kann. Der Vorteil liegt darin, dass auch Vasen oder Töpfe, wofür die Höhe der Spüle nicht ausreicht oder die sperrig sind, problemlos gereinigt werden können. Außerdem können mit dem mobilen Wasserschlauch die Spülen selbst effizient gesäubert werden. Auch für das Abspülen der Abtropffläche ist der Schlauch eine elegante Möglichkeit. Durch den verlängerten Auslauf wird auch der Arbeitsbereich am Spülbecken erweitert. Je nach Hersteller kann dabei mit einem Schalter die Strahlstärke oder die Strahlart eingestellt werden. Zur Verfügung steht der normale Wasserstrahl oder der Sprühbrause-Strahl. Eine solche Armatur wird auch als Vario-Brause bezeichnet. Optisch ordnet sich eine Schwanenhalsbrause harmonisch in einen professionellen Küchenlook ein. Aber auch in einen Landhaus-Stil kann diese Armatur optimal integriert werden.

Wandarmaturen

Wandarmaturen sind von Duschen bekannt, die ausschließlich wandhängend betrieben werden. An Spülbecken können solche Wandarmaturen ebenfalls verbaut werden. Durch solche Wasserhähne, die sich großzügig schwenken lassen, sind Komfort und Aktionsspielraum besser gegeben als bei einem statischen Modell. Aufgrund der Vielfalt der Spülen-Armaturen heute kommt die Wandarmatur aber eher seltener zum Einsatz.

Vorfenster-Armaturen

Viele Kunden entscheiden sich für den Einbau der Spüle im hellen Bereich direkt vor dem Fenster. Das hat den Vorteil, dass das Tageslicht bei der Küchenarbeit optimal ausgenutzt werden kann. Bei diesen Vorfenster-Armaturen kann das Fensterputzen, Fenster öffnen und Lüften problemlos erfolgen. Diese Vorfenster-Armaturen lassen sich einfahren, einklappen, abnehmen oder zur Seite klappen. Manche Modelle können mithilfe eines Bajonettverschlusses komplett kurzzeitig entfernt werden.

Sensor-Armaturen

Hier handelt es sich um Wasserhähne, die nicht mehr angefasst werden müssen, sondern sich selbst über einen Sensor einstellen lassen. Mitunter kommen solche Infrarot-Armaturen schon bei Küchenspülen neuerer Art in sinnvoller Weise vor. Der Sensor kommuniziert mit der Steuerungselektronik und reagiert berührungslos auf Bewegung. Die Sensor-Armatur ist eine besonders hygienische Lösung und verhilft zudem beim Wassersparen. Der Nachteil liegt aber wie fast immer in der Technik. Der Strahl geht los, wenn man es nicht will und nur kurz etwas zum Beispiel beim Abgießen vorbeibewegt. Da der Wasserstrahl oft zeitbegrenzt läuft, muss beim Befüllen von Töpfen usw. ständig vor dem Sensor gewedelt werden, um den Wasserstrahl neu anzustellen. Die Qualität und Sensibilität von Sensor-Armaturen dieser Art der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich sehr stark. Vorteile dieser Sensor-Armaturen sind die Hygiene und die Nichtberührung mit verschmutzten oder teigverklebten Händen.

Filter-Armaturen

Der Filter-Genuss aus dem Hahn ist mittels Filter für eine gute Wasserqualität zuständig. Diese Filter-Armaturen sind mit einem Filtersystem ausgestattet, der Kalk, Schwermetalle und andere Partikel aus dem Leitungswasser herausfiltert. Das ist auch empfehlenswert, wenn die Wasserleitungen ein gewisses Alter erreicht haben und es sich um alte Bleimetalle handelt. Dann ist in jedem Fall ein Wasserfilter anzuraten. Meistens bestehen diese Systeme aus zwei getrennten Wasserleitungen. Dadurch wird verhindert, dass sich gefiltertes mit ungefiltertem Wasser vermischt. Diese Filter-Armaturen spenden kaltes, gefiltertes Wasser, kochendes Wasser oder Sprudelwasser.

Armaturen mit Dosierfunktion

Zeitsparend und praktisch sind Spülen-Armaturen mit Dosierfunktionen. Damit ist eine millimetergenaue Wasserdosierung möglich. Das Messen mit dem Messbecher entfällt. Die Mischbatterie lässt sich auf die gewünschte Menge Wasser einstellen. Mit herausziehbarem oder schwenkbarem Auslauf ist diese Armatur eine komfortable und flexible Anwendung. Behältnisse lassen sich leicht füllen und der Aktionsradius im Spülbereich wird dadurch vergrößert. Es geht kein Tropfen Wasser verloren, was gleichzeitig den Geldbeutel schont.

Manche Kunden mögen es besonders elegant und greifen auf Designerarmaturen, Sprudelarmaturen, Heißwasser-Armaturen oder Kochend-Wasser-Hähne zurück.

Designerarmaturen

Man unterscheidet bei den Designerarmaturen zwischen designorientierter Armatur und versenkbarer Armatur. Sie gelten als Accessoires von Spülen und sind optisch eine Besonderheit. Aus hochwertigen Materialien und mit attraktiven und reduzierten Formen geschaffen, werten sie einen kleinen Küchenbereich auf und grenzen sich damit von der Allgemeinheit stilistisch ab. Diese Designerarmaturen beweisen Individualität und einen exquisiten Geschmack. Die Designer-Armaturen ordnen sich in die Küche ein wie ein kleines Kunstwerk und ziehen die Blicke magisch auf sich. Das können matt gebürstete Edelstahlarmaturen oder geschwungene Hähne aus glänzendem Chrom sein, die, kombiniert mit den richtigen Spülen, besonders edel wirken. Die Möglichkeiten des Designs reichen von bunten Farben und Mustern, mattweiß lackierten Hähnen bis zum samtigen Schwarz oder der Auswahl von Gold oder Kupfer. Im Trend liegen besonders Küchenarmaturen in Schwarz. Sie wirken sehr elegant und setzen besondere Akzente in der Küche. Durch eine matte Oberfläche wird das Schwarz nochmals vertieft. Versenkbare Designerarmaturen sieht man nicht. Sie kommen zum Einsatz beim reduzierten, aufgeräumten Look. Die klaren Linien der Konturen werden durch nichts gestört. Per Hand oder Knopfdruck lassen sich die Designerarmaturen versenken und können zusätzlich durch Accessoires verdeckt werden. Designerarmaturen heben sich aus dem Standard hervor und sind daher sehr preisintensiv. Mitunter erreichen die Preise vierstellige Bereiche.

Soda-Armaturen und Sprudelarmaturen

Soda- oder Sprudelarmaturen liefern frisches Sodawasser direkt aus der Leitung. Sie werden an die Trinkwasserleitung angeschlossen und bearbeiten das Leitungswasser mit einem Karbonisator je nach Wunsch mit mehr oder weniger Kohlensäure. Das ist Tafelwassergenuss ohne schweres Kistenschleppen pur. Als Luxusprodukt hat diese Armatur ihren Preis, die im Bedarfsfall mit platzierten CO2-Flaschen einfach nachgerüstet werden kann. Bei teureren Objekten wird das Trinkwasser aus der Armatur direkt in das Filtersystem geleitet und dort veredelt. Ein Drehregler sorgt für gekühltes oder ungekühltes Wasser und für 3 Stufen des Kohlensäuregehalts. Verschiedene Anbieter haben Karbonisator, Hochleistungsfilter und Durchlaufkühlung bereits im Sortiment. Ergänzend können über ein LED-Display alle Einstellungen getroffen werden. High-Tech im Spülbereich zeigt auch an, wann der Filter gewechselt oder der Karbonisator ausgetauscht werden sollten. Die Formen dieser Soda-Armaturen sind in unterschiedlichen Auslauf-Formen erhältlich und orientieren sich an minimalistischen, reduzierten oder monochromen Designerküchen. Ein zusätzliches Nachrüsten neben einer bestehenden Küchenarmatur ist ebenfalls möglich. Auf Dauer gesehen ist die Soda-Armatur gegenüber dem wöchentlichen Anschleppen von Flaschenkisten vom Getränkemarkt die preisgünstigere Alternative.

Heißwasser-Armatur oder Kochend-Wasser-Hahn

Bei diesen Heißwasser-Armaturen wird kochendes oder heißes Wasser direkt und sofort geliefert. Das Aufstellen von Wasserkochern oder Teekesseln entfällt damit. In den skandinavischen Ländern gehört eine solche Armatur bereits zur Standardausrüstung einer Küche. Man kann sich also schon aus dem Hahn eine Tasse Tee brühen. Oder man steriliesiert Gegenstände mit fließend heißen Wasser wie beispielsweise Babyflaschen. Heißes Wasser wird am Tag oft benötigt, teils zum Aufbrühen, Eier kochen, Gemüse blanchieren oder für den Abwasch von stark verschmutztem Geschirr. Die Armatur besitzt einen Heißwasser-Drehgriff und wird mit einem Boiler oder Reservoires unterhalb der Spülen angebracht. Der Boiler kann dabei bis zu 8 L Wasser konstant bei 100 °C speichern. Ein großer Vorteil dieser Systeme ist der Zapfvorgang genau nach Maß. Man braucht kein überschüssig erhitztes Wasser mehr wegzuschütten. Das spart nicht nur Wasser, sondern auch Energie. Die Kochendwasser-Armaturen sind die technisch aufwendigere Variante. Das Wasser im Boiler wird bei 100 °C gehalten und mithilfe des Druckbehälters nach oben befördert. Bei den Heißwasser-Armaturen werden 100 °C annähernd erreicht und es genügt ein normaler Boiler ohne Drucksystem. Eine Heißwasser-Armatur ist preisgünstiger und kann leichter eingebaut werden. Kochenwasserarmaturen sind beispielsweise Mono-Armaturen bzw. Standventile, die an der bereits installierten Standard-Armatur nachgerüstet werden können. Bei diese Heiß- bzw. Kochenwassermodellen ist besonders auf die Sicherheit zu achten. Eine eingebaute Kindersicherung ist in jedem Fall vorteilhaft, da keine Verbrennungen durch unfreiwilligen Kontakt mit Heißwasser oder mit Kontakt zu den Elementen entstehen können. Entsprechende Kühlmechanismen oder Sicherungen sind bei Markenherstellern im mittel-bis hochpreisigen Segment bereits im Angebot enthalten.

Küchenspülen und Armaturen sind die Herzstücke einer jeden Küche. Der Spülbereich einer Küche ist Wasserstelle und Reinigungszentrum gleichzeitig. In Zukunft wird in der Planung der Küchen die Multifunktionalität im Vordergrund stehen und mehr Innovation und Aufmerksamkeit verlangen.

Beim Bezug einer neuen Wohnung oder bei Kauf einer neuen Küche wird die Beschaffenheit, das Maß und die Funktionalität einer Küche besonders in Augenschein genommen. Die Küche ist unter Umständen... mehr erfahren »
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Spülen - eines der wichtigsten Elemente in einer Küche!

Beim Bezug einer neuen Wohnung oder bei Kauf einer neuen Küche wird die Beschaffenheit, das Maß und die Funktionalität einer Küche besonders in Augenschein genommen. Die Küche ist unter Umständen der Platz, wo sich die Familie nicht nur zur Zubereitung der Speisen, sondern auch zu Mahlzeiten trifft. Daher ist der Aufbau oder die optimale Gestaltung hinsichtlich Funktionalität ausschlaggebend. Der Einordnung und Platzwahl von Küchengeräten wird mit Blick auf Rationalität eine besondere Bedeutung beigemessen. Übersichtlich muss alles an einem gewohnten Platz liegen und die technischen Geräte müssen leicht zu bedienen und ohne Hindernisse erreichbar sein. Viele Formen von Küchen sind den Platzanforderungen und Anschlussmöglichkeiten eines dafür vorgesehenen Raumes angepasst. Man unterscheidet die Küchen in Längsform, in L-Form, in U-Form oder mit technischen Geräten wie Herd mittig im Raum aufgestellt. Letzteres kann natürlich nur bei großen Räumen angewendet werden. Die meisten haben nur kleinere Küchen und müssen entsprechende Angebote da hinein anpassen können. Ist kein Esszimmer vorhanden und lässt es der Platz in der Küche zu, wird der Essbereich mit in die Küche verlagert. Zu den Bestandteilen einer modernen Küche gehören nicht nur die Möbel für Geschirr und Küchenutensilien, sondern auch elektrische Geräte wie Herd oder Geschirrspüler. Nicht jeder hat einen Geschirrspüler und ist daher auch auf das Vorhandensein einer Küchenspüle angewiesen. Sie ist für kleinere Abwascharbeiten oder Gemüse und Obst säubern bzw. einfach nur für den Wasseranschluss unerlässlich. Es muss in einer Küche der schnelle Zugang zu Wasserzulauf und Wasserablauf vorhanden sein. Und das geschieht über Küchenspülen, die direkt mit dem Wassernetz des Hauses verbunden sind und in den unterschiedlichsten Formen und Größen im Handel angeboten werden. Alle möglichen Formen und Materialien von Spülen sind auf www.deinetraumkueche.de/spuelen/ zu finden.

Material der Spülen

Auf dem Markt werden zur Zeit Edelstahlspülen, Keramikspülen, Granitspülen oder Acryl- und Glasspülen angeboten.

Edelstahlspüle

Diese Art ist der Klassiker unter den Spülen. Die zeitlose Optik passt zu fast allen Küchenstilen und punktet durch eine innere Wertigkeit. Die Oberfläche einer Edelstahlspüle ist lebensmittelverträglich und absolut hygienisch. Außerdem ist sie rostfrei, säurebeständig und hitzebeständig. Sie gilt als Profioberfläche für Restaurants und sonstige Gaststätten. Die hochwertige Spüle aus Edelstahl ist eine preisgünstige Alternative. Durch das leichte Gewicht kann sie auch ohne Strapazen eingebaut werden. Ausschlaggebend ist die Stärke des Spülenmaterials hinsichtlich Kratzern und Kalkflecken. Dickere und festere Edelstahlspülen sind weniger anfällig, aber teurer in der Anschaffung. Küchenspülen und Edelstahl-Armaturen lassen sich leicht reinigen und genießen hinsichtlich Hygiene oberste Priorität.

Keramikspüle

Eine Keramikspüle verleiht der Küche ein hochwertiges Erscheinungsbild. Keramikspülen können an die Arbeitsplatte angepasst und eingebaut werden, oder sie existieren als extra Spülstein auch in Übergröße, beispielsweise auf einem Mobiliar aufgesetzt. Aus alten Zeiten bereits bekannt, gewinnen sie in den vergangenen Jahren wieder an Bedeutung. Sie sind nicht mehr nur für Landhausküchen, sondern auch für zeitlose oder skandinavische Küchen geeignet. Man erhält sie im Handel im klassisch traditionellem Stil mit geriffelter Oberfläche, über moderne Modelle in eckiger Form bis hin zu wellenförmigen Spülen. Die edle Optik ist das besondere Plus einer Keramikspüle. Keramik ist fast immun gegen Splitter und Kratzer, hat eine versiegelte Oberfläche, die nicht ausbleicht oder sich verfärbt. Angeboten werden verschiedene Keramikstoffe wie TitanCeram oder CeramicPlus. Bei CeramicPlus verfügt die Oberfläche über eine zusätzliche Beschichtung, die die Widerstandsfähigkeit noch mehr erhöht. Der Nachteil von Keramikspülen liegt in der Schwere des Stoffes Keramik. Das Gewicht kann schon mal bis zu 50 kg betragen.

Granitspüle

Es handelt sich dabei eher um Verbundwerkstoffspülen auf Quarz-Basis. Sie sind porenfrei, extrem robust und können in allen Formen und Größen hergestellt werden. Das Material ist resistent gegen Hitze, Stöße oder Säuren und Laugen. Die Granitspülen sind absolut kratzfest. Die Oberflächen fühlen sich steinähnlich aber soft an. Nachteilig könnte ein Nachlassen der Farbe über Jahre hinweg sein. Hochwertige Produkte bestehen zu 80 % aus Quarz. Mineralwerkstoffe sind beispielsweise Fragranit, Silgranit, Cristadur, Belquarz oder Cristallite. Die Küchenspülen aus Verbundstoffen zeichnen sich aus durch ein edles, vielseitiges und funktionales Design. Mitunter können sie mit einem metallischen Glanzeffekt versehen sein. Mit Beimischung von Fragranit kann die Granitspüle einen goldenen, silbernen oder kupferfarbenen Schimmer annehmen. Diese Spülen verhelfen zu einer eleganten und exklusiven Atmosphäre und sind ein Highlight für moderne Küchen. Als Besonderheiten gelten schwarze Spülbereiche im Kontrast zu weißen Küchen. Aber auch eine betonähnliche Maserung in Grau im unaufdringlichen Farbton als sogenannte Betonspülen verleihen den Küchen einen attraktiven Akzent.

Glas und Acryl im Spülbereich

Hier versteht man darunter ein Material-Mix aus Edelstahl und Sicherheitsglas. Glas- oder Acrylspülen im Sinne von Einzelteilen gibt es eigentlich nicht. Das Spülbecken besteht hierbei aus Edelstahl, das mit einer umgebenden Fläche aus Glas verbunden wurde. Glas ist durch die glatte Oberfläche absolut pflegeleicht und hygienisch. Der Anteil von Edelstahl macht das Spülbeckens hingegen robust und solide. Eine weitere Kombinationsmöglichkeit von Glas und Acryl mit Edelstahl ist eine Glasarbeitsplatte mit einer Unterbauspüle aus Edelstahl.

Spülen: Einbauarten

Jede Spüle benötigt einen Unterschrank, worauf das Spülbecken montiert wird. Es wird vorzugsweise ein Breite von 60 cm vorgeschlagen, um eine gewisse Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Das Zusammenfügen von Spülenunterschrank und Spülenelement erfolgt über verschiedene Einbauarten.

  • Einbauspülen,
  • flächenbündige Spülen,
  • Spülenmodule und Aufsatzbecken,
  • Unterbauspülen,
  • in die Arbeitsplatten integrierte Spülen.

Einbauspülen werden oft auch als Auflagespülen oder Einlegespülen bezeichnet. Die Einbauspüle wird von oben in die Arbeitsplatte eingesetzt. Der Trend geht immer mehr zur Flächenbündigkeit, da die Verbundstellen oft als Hindernis beim Saubermachen angesehen werden. Die Flächenränder der Einbauspüle werden so flach wie möglich gestaltet. Derartige Systeme sind bereits unter Namen wie Slimtop oder IF-Rand bekannt. Höhe und Dicke des Spülenrandes unterscheiden sich je nach Hersteller. Der Einbau flächendeckender Systeme erfolgt durch passgenaues Abtragen von Material in der Stärke des Beckens. Notwendig sind spezifische Kleber und Dichtungsmittel, um die Einbauspüle sicher zu installieren. Einer großen Beliebtheit erfreut sich zunehmend der Einbau von Spülenmodulen oder Spülsteinen. Diese Variante ist sehr anpassungsfähig und lässt sich bequem in verschiedene Konzepte integrieren. Das Spülmodul ist meistens um 10 cm höher als die Auflagefläche. Unterbauspülen kommen vorwiegend bei Arbeitsplatten aus Naturstein, Verbundwerkstoffen oder Glas zum Einsetzen. Der Rand des Beckens wird stufenlos unter die ausgeschnittene Arbeitsplatte montiert. Die Wirkung dieser Einbauart ist nicht nur edel und unaufdringlich, sondern verfügt über einen gesteigerten Komfort beim Putzen und Saubermachen. Verschmutzungen oder Reste gelangen direkt ohne Steckenbleiben in das Spülbecken. Mehr und mehr Beliebtheit erfreuen sich die Arbeitsplatten mit integrierten Spülen. Besonders hochwertig wirken fugenlose Spülbecken aus Kunststein wie Integrity von der Marke Silestone. Die Arbeitsplatte mit Einbauspüle ist aus einer Masse gegossen. Der tragende Monoblock darunter wird mit der Arbeitsplatte verbunden. Optisch vollkommen fugenlos ergibt sich somit eine harmonische Einheit von Arbeitsplatte und Unterbauspüle.

Form und Funktion von Spülen

Die Spülen können als Multifunktionscenter funktionieren. Man unterscheidet zwischen:

  • Einbeckenspülen,
  • Zweibeckenspülen,
  • Eckspülen,
  • XL-Spülen 

und zusätzlich

  • Abtropffläche,
  • Spülen kombiniert mit Abfallsystemen,
  • Sonderzubehör.

Einbeckenspülen werden auch als Einzelbecken oder Einzelspülen bezeichnet. Sie sind größtenteils für sehr kleine Küchen eine Alternative als Minimallösung. Die Einzelspülen liegen in unterschiedlichen Größen in runder oder eckiger Form vor. Dabei sind meist Unterschrankbreiten von nur 45 cm vorgesehen. Dazu kann auch eine Abtropffläche ausgewählt werden. Diese Spülen sind in allen gängigen Werkstoffen für Küchenspülen erhältlich. Die Doppelbeckenspüle stammt von der Form noch aus Zeiten der kompletten Handspülung in der Küche. Die Spülen können in der Breite verschieden kombiniert werden und mit oder ohne Abstellflächen versehen sein. Um Ecken auszunutzen, sind Eckspülen besonders in Küchen mit L- oder U-Form sinnvoll. Mit dem Ausnutzen von sogenannten toten Winkeln wird ein Mehrwert geschaffen, um die Arbeitsfläche zu vergrößern. Für eine Eckspüle ist ein Eck-Unterschrank mit der entsprechenden Formgebung notwendig. Erhältlich sind die Eckspülen als Einzelbecken, Doppelbecken und mit oder ohne Abtropfflächen oder auch als Doppelspüle. Für den großen Bedarf für große Küchen stellen die Spülen mit Übergröße ein echtes Highlight dar. Diese Becken sind in Küchen mit viel Handarbeit notwendig. Sie schränken die Bewegungsfreiheit nicht ein und sind komfortabel, besonders dann, wenn es um das Säubern von großen Backblechen geht. Vorteilhaft sind Abtropfflächen für das Abstellen von tropfnassem Geschirr. Denn das Abstellen nasser Gegenstände auf die Arbeitsplatte kann zu Wasserschäden führen. Frisch gewaschenes Gemüse oder Obst findet dort eine Ablagefläche bis zur Weiterverarbeitung. Die neue Spülengeneration zeichnet sich durch die vielseitige Nutzbarkeit als Multifunktionscenter aus. Es ist ein Spülzentrum, bestehend aus Abtropfflächen, Geschirrkörben, Schneidebrettern, kleinen Müllsammlern oder sonstigen Aufbewahrungsmöglichkeiten. Als Zubehör kommen außerdem Spülmittelspender, Abtropfgitter, Gestelle, Rutschmatten, Siebe usw. dazu bis zu einsetzbaren Zubehörteilen wie Salatschleudern, Reiben und Abtropfsieben.  Sind die Spülen mit Abfallsystemen für Biomüll kombiniert, unterstützt ein solches System die Mülltrennung und erleichtert wesentlich den Arbeitsablauf.

Armaturen

Eine Armatur ist heute nicht nur der Wasserhahn, aus dem das Wasser fließt. Für Designer bildet die Armatur oft das Accessoire der Spüleneinheit. Unterscheiden muss man zwischen Hochdruck und Niederdruck. Bei einer zentralen Warmwasserversorgung oder einen Durchlauferhitzer wird eine Hochdruckarmatur mit 2 Anschlüssen für warmes und kaltes Wasser benötigt. Das ist heute meistens der allgemeine Standard. Wird das Wasser über einen Boiler oder Speicher bezogen, wird eine Niederdruckarmatur mit 3 Anschlüssen und einem Absperrventil benötigt. Das kalte Wasser wird zuerst in den Boiler geleitet und dort erhitzt.

Die Armaturenarten unterscheiden sich darin, wie das Wasser von kalt zu heiß abgestuft wird. Der Markt unterscheidet verschiedene Mischbatterien wie zum Beispiel:

  • Einhebelmischer,
  • Zweigriffarmatur,
  • Armatur mit Schlauchbrause oder Schwanenhalsbrause,
  • Wandarmatur,
  • Vorfenster-Armatur,
  • Sensor-Armatur,
  • Filter-Armatur,
  • Armatur mit Dosierfunktion.

Áls besondere Spülen-Armaturen kommen noch hinzu:

  • Designarmaturen,
  • Soda-Armaturen und Sprudelarmaturen,
  • Heißwasser-Armatur oder Kochend-Wasser-Hahn.

Einhebelmischer

Die meisten Spülen-Armaturen heute sind Einhebelmischbatterien, die einfach zu betreiben sind. Ein Hebel an der Armatur regelt Temperatur und Durchfluss-Stärke. Diese Mischbatterien sind in den unterschiedlichsten Ausführungen im Handel erhältlich. Ob glanzverchromt, mattverchromt, Edelstahl oder Messing, aus einem Mineralwerkstoff oder in attraktiver Keramikfarbe lassen sie sich auf die entsprechende Einbau-Spüle abstimmen. Dabei steht die Temperatur immer punktgenau zur Verfügung. Der Einhebelmischer ist die zurzeit sparsamste und effektivste Methode, die noch dazu den Geldbeutel schont.

Zweigriffarmatur

Diese Armatur gilt als Klassiker mit 2 Knöpfen für Warm- oder Kaltwasser. Mit einem Drehregler links und rechts vom Wasserhahn muss die Armatur für Mischtemperaturen beidhändig bedient werden, um das Wasser temperaturmäßig zu mischen. Dieser Mischer entspricht nicht mehr der Norm für Effizienz und Ressourcenschonung.

Armatur mit Schlauchbrause oder Schwanenhalsbrause

Bei dieser Armatur wird der Wasserhahn um ein Stück Schlauch verlängert, der bei Bedarf herausgezogen werden kann. Der Vorteil liegt darin, dass auch Vasen oder Töpfe, wofür die Höhe der Spüle nicht ausreicht oder die sperrig sind, problemlos gereinigt werden können. Außerdem können mit dem mobilen Wasserschlauch die Spülen selbst effizient gesäubert werden. Auch für das Abspülen der Abtropffläche ist der Schlauch eine elegante Möglichkeit. Durch den verlängerten Auslauf wird auch der Arbeitsbereich am Spülbecken erweitert. Je nach Hersteller kann dabei mit einem Schalter die Strahlstärke oder die Strahlart eingestellt werden. Zur Verfügung steht der normale Wasserstrahl oder der Sprühbrause-Strahl. Eine solche Armatur wird auch als Vario-Brause bezeichnet. Optisch ordnet sich eine Schwanenhalsbrause harmonisch in einen professionellen Küchenlook ein. Aber auch in einen Landhaus-Stil kann diese Armatur optimal integriert werden.

Wandarmaturen

Wandarmaturen sind von Duschen bekannt, die ausschließlich wandhängend betrieben werden. An Spülbecken können solche Wandarmaturen ebenfalls verbaut werden. Durch solche Wasserhähne, die sich großzügig schwenken lassen, sind Komfort und Aktionsspielraum besser gegeben als bei einem statischen Modell. Aufgrund der Vielfalt der Spülen-Armaturen heute kommt die Wandarmatur aber eher seltener zum Einsatz.

Vorfenster-Armaturen

Viele Kunden entscheiden sich für den Einbau der Spüle im hellen Bereich direkt vor dem Fenster. Das hat den Vorteil, dass das Tageslicht bei der Küchenarbeit optimal ausgenutzt werden kann. Bei diesen Vorfenster-Armaturen kann das Fensterputzen, Fenster öffnen und Lüften problemlos erfolgen. Diese Vorfenster-Armaturen lassen sich einfahren, einklappen, abnehmen oder zur Seite klappen. Manche Modelle können mithilfe eines Bajonettverschlusses komplett kurzzeitig entfernt werden.

Sensor-Armaturen

Hier handelt es sich um Wasserhähne, die nicht mehr angefasst werden müssen, sondern sich selbst über einen Sensor einstellen lassen. Mitunter kommen solche Infrarot-Armaturen schon bei Küchenspülen neuerer Art in sinnvoller Weise vor. Der Sensor kommuniziert mit der Steuerungselektronik und reagiert berührungslos auf Bewegung. Die Sensor-Armatur ist eine besonders hygienische Lösung und verhilft zudem beim Wassersparen. Der Nachteil liegt aber wie fast immer in der Technik. Der Strahl geht los, wenn man es nicht will und nur kurz etwas zum Beispiel beim Abgießen vorbeibewegt. Da der Wasserstrahl oft zeitbegrenzt läuft, muss beim Befüllen von Töpfen usw. ständig vor dem Sensor gewedelt werden, um den Wasserstrahl neu anzustellen. Die Qualität und Sensibilität von Sensor-Armaturen dieser Art der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich sehr stark. Vorteile dieser Sensor-Armaturen sind die Hygiene und die Nichtberührung mit verschmutzten oder teigverklebten Händen.

Filter-Armaturen

Der Filter-Genuss aus dem Hahn ist mittels Filter für eine gute Wasserqualität zuständig. Diese Filter-Armaturen sind mit einem Filtersystem ausgestattet, der Kalk, Schwermetalle und andere Partikel aus dem Leitungswasser herausfiltert. Das ist auch empfehlenswert, wenn die Wasserleitungen ein gewisses Alter erreicht haben und es sich um alte Bleimetalle handelt. Dann ist in jedem Fall ein Wasserfilter anzuraten. Meistens bestehen diese Systeme aus zwei getrennten Wasserleitungen. Dadurch wird verhindert, dass sich gefiltertes mit ungefiltertem Wasser vermischt. Diese Filter-Armaturen spenden kaltes, gefiltertes Wasser, kochendes Wasser oder Sprudelwasser.

Armaturen mit Dosierfunktion

Zeitsparend und praktisch sind Spülen-Armaturen mit Dosierfunktionen. Damit ist eine millimetergenaue Wasserdosierung möglich. Das Messen mit dem Messbecher entfällt. Die Mischbatterie lässt sich auf die gewünschte Menge Wasser einstellen. Mit herausziehbarem oder schwenkbarem Auslauf ist diese Armatur eine komfortable und flexible Anwendung. Behältnisse lassen sich leicht füllen und der Aktionsradius im Spülbereich wird dadurch vergrößert. Es geht kein Tropfen Wasser verloren, was gleichzeitig den Geldbeutel schont.

Manche Kunden mögen es besonders elegant und greifen auf Designerarmaturen, Sprudelarmaturen, Heißwasser-Armaturen oder Kochend-Wasser-Hähne zurück.

Designerarmaturen

Man unterscheidet bei den Designerarmaturen zwischen designorientierter Armatur und versenkbarer Armatur. Sie gelten als Accessoires von Spülen und sind optisch eine Besonderheit. Aus hochwertigen Materialien und mit attraktiven und reduzierten Formen geschaffen, werten sie einen kleinen Küchenbereich auf und grenzen sich damit von der Allgemeinheit stilistisch ab. Diese Designerarmaturen beweisen Individualität und einen exquisiten Geschmack. Die Designer-Armaturen ordnen sich in die Küche ein wie ein kleines Kunstwerk und ziehen die Blicke magisch auf sich. Das können matt gebürstete Edelstahlarmaturen oder geschwungene Hähne aus glänzendem Chrom sein, die, kombiniert mit den richtigen Spülen, besonders edel wirken. Die Möglichkeiten des Designs reichen von bunten Farben und Mustern, mattweiß lackierten Hähnen bis zum samtigen Schwarz oder der Auswahl von Gold oder Kupfer. Im Trend liegen besonders Küchenarmaturen in Schwarz. Sie wirken sehr elegant und setzen besondere Akzente in der Küche. Durch eine matte Oberfläche wird das Schwarz nochmals vertieft. Versenkbare Designerarmaturen sieht man nicht. Sie kommen zum Einsatz beim reduzierten, aufgeräumten Look. Die klaren Linien der Konturen werden durch nichts gestört. Per Hand oder Knopfdruck lassen sich die Designerarmaturen versenken und können zusätzlich durch Accessoires verdeckt werden. Designerarmaturen heben sich aus dem Standard hervor und sind daher sehr preisintensiv. Mitunter erreichen die Preise vierstellige Bereiche.

Soda-Armaturen und Sprudelarmaturen

Soda- oder Sprudelarmaturen liefern frisches Sodawasser direkt aus der Leitung. Sie werden an die Trinkwasserleitung angeschlossen und bearbeiten das Leitungswasser mit einem Karbonisator je nach Wunsch mit mehr oder weniger Kohlensäure. Das ist Tafelwassergenuss ohne schweres Kistenschleppen pur. Als Luxusprodukt hat diese Armatur ihren Preis, die im Bedarfsfall mit platzierten CO2-Flaschen einfach nachgerüstet werden kann. Bei teureren Objekten wird das Trinkwasser aus der Armatur direkt in das Filtersystem geleitet und dort veredelt. Ein Drehregler sorgt für gekühltes oder ungekühltes Wasser und für 3 Stufen des Kohlensäuregehalts. Verschiedene Anbieter haben Karbonisator, Hochleistungsfilter und Durchlaufkühlung bereits im Sortiment. Ergänzend können über ein LED-Display alle Einstellungen getroffen werden. High-Tech im Spülbereich zeigt auch an, wann der Filter gewechselt oder der Karbonisator ausgetauscht werden sollten. Die Formen dieser Soda-Armaturen sind in unterschiedlichen Auslauf-Formen erhältlich und orientieren sich an minimalistischen, reduzierten oder monochromen Designerküchen. Ein zusätzliches Nachrüsten neben einer bestehenden Küchenarmatur ist ebenfalls möglich. Auf Dauer gesehen ist die Soda-Armatur gegenüber dem wöchentlichen Anschleppen von Flaschenkisten vom Getränkemarkt die preisgünstigere Alternative.

Heißwasser-Armatur oder Kochend-Wasser-Hahn

Bei diesen Heißwasser-Armaturen wird kochendes oder heißes Wasser direkt und sofort geliefert. Das Aufstellen von Wasserkochern oder Teekesseln entfällt damit. In den skandinavischen Ländern gehört eine solche Armatur bereits zur Standardausrüstung einer Küche. Man kann sich also schon aus dem Hahn eine Tasse Tee brühen. Oder man steriliesiert Gegenstände mit fließend heißen Wasser wie beispielsweise Babyflaschen. Heißes Wasser wird am Tag oft benötigt, teils zum Aufbrühen, Eier kochen, Gemüse blanchieren oder für den Abwasch von stark verschmutztem Geschirr. Die Armatur besitzt einen Heißwasser-Drehgriff und wird mit einem Boiler oder Reservoires unterhalb der Spülen angebracht. Der Boiler kann dabei bis zu 8 L Wasser konstant bei 100 °C speichern. Ein großer Vorteil dieser Systeme ist der Zapfvorgang genau nach Maß. Man braucht kein überschüssig erhitztes Wasser mehr wegzuschütten. Das spart nicht nur Wasser, sondern auch Energie. Die Kochendwasser-Armaturen sind die technisch aufwendigere Variante. Das Wasser im Boiler wird bei 100 °C gehalten und mithilfe des Druckbehälters nach oben befördert. Bei den Heißwasser-Armaturen werden 100 °C annähernd erreicht und es genügt ein normaler Boiler ohne Drucksystem. Eine Heißwasser-Armatur ist preisgünstiger und kann leichter eingebaut werden. Kochenwasserarmaturen sind beispielsweise Mono-Armaturen bzw. Standventile, die an der bereits installierten Standard-Armatur nachgerüstet werden können. Bei diese Heiß- bzw. Kochenwassermodellen ist besonders auf die Sicherheit zu achten. Eine eingebaute Kindersicherung ist in jedem Fall vorteilhaft, da keine Verbrennungen durch unfreiwilligen Kontakt mit Heißwasser oder mit Kontakt zu den Elementen entstehen können. Entsprechende Kühlmechanismen oder Sicherungen sind bei Markenherstellern im mittel-bis hochpreisigen Segment bereits im Angebot enthalten.

Küchenspülen und Armaturen sind die Herzstücke einer jeden Küche. Der Spülbereich einer Küche ist Wasserstelle und Reinigungszentrum gleichzeitig. In Zukunft wird in der Planung der Küchen die Multifunktionalität im Vordergrund stehen und mehr Innovation und Aufmerksamkeit verlangen.

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