Nach der Schule muss es schnell gehen: 5 Tricks für entspannte Familienküche

Wenn nach Schule, Hausaufgaben und Freizeitprogramm wenig Zeit zum Kochen bleibt, helfen einfache Routinen und ein paar gute Vorräte dabei, trotzdem schnell etwas Leckeres auf den Tisch zu bringen.

Kaum ist der Schulalltag wieder gestartet, füllen sich auch die Nachmittage. Hausaufgaben, Sport, Musikschule, Verabredungen und Termine sorgen dafür, dass für die Küche oft nur wenig Zeit bleibt.

1. Mit schnellen Lieblingsgerichten planen

Besonders hilfreich ist eine kleine Liste mit Gerichten, die in der Familie gut ankommen und schnell zubereitet sind.

Das können zum Beispiel sein:

  • Nudelpfanne mit Gemüse
  • Omelett
  • Kartoffeln mit Kräuterquark
  • schnelle Suppe
  • belegte Ofenbrote
  • Reis mit Gemüse und Ei
  • Wraps mit Resten vom Vortag

Wer fünf bis zehn solcher Gerichte im Kopf oder auf einer Liste hat, muss an stressigen Tagen nicht lange überlegen.

2. Beim Kochen gleich etwas mehr machen

Viele Gerichte lassen sich ohne großen Mehraufwand in größerer Menge zubereiten.

Wer zum Beispiel Reis, Nudeln oder Kartoffeln kocht, kann direkt eine zusätzliche Portion einplanen.

Am nächsten Tag entstehen daraus schnell neue Gerichte. Aus Reis wird eine Gemüsepfanne, aus Nudeln ein schneller Nudelsalat und aus Kartoffeln lassen sich Bratkartoffeln oder ein einfacher Auflauf zubereiten.

So spart man Zeit, ohne jeden Tag komplett neu zu kochen.

3. Tiefkühlgemüse als Küchenhelfer nutzen

Tiefkühlgemüse ist ideal für Tage, an denen es besonders schnell gehen muss.

Es ist bereits gewaschen, geschnitten und kann direkt verwendet werden. Erbsen, Brokkoli, Spinat, Mischgemüse oder Bohnen lassen sich unkompliziert in Suppen, Pfannengerichte oder Aufläufe geben.

Auch Kräuter aus dem Tiefkühlfach sind praktisch, wenn frische Kräuter gerade nicht zur Hand sind.

4. Kleine Dinge am Vorabend vorbereiten

Nicht nur das Frühstück lässt sich vorbereiten. Auch beim Abendessen spart eine kleine Vorbereitung Zeit.

Gemüse kann schon am Vorabend gewaschen oder geschnitten werden. Eine Sauce lässt sich vorbereiten, Käse kann gerieben und Zutaten können bereitgestellt werden.

Wer bereits weiß, was am nächsten Tag gekocht wird, hat einen weiteren Vorteil: Fleisch oder andere Zutaten können rechtzeitig aus dem Tiefkühlfach genommen werden.

Diese wenigen Minuten am Abend können den nächsten Nachmittag deutlich entspannter machen.

5. Einfache Gerichte bewusst zulassen

Nicht jedes Abendessen muss aufwendig sein.

Gerade an vollen Schultagen darf es auch einmal besonders unkompliziert werden. Ein Rührei mit Brot und Gemüse, eine schnelle Tomatensuppe, belegte Brote oder ein einfaches Ofengericht können genauso gut in den Familienalltag passen.

Wichtig ist nicht, dass jeden Tag mehrere Töpfe auf dem Herd stehen. Entscheidend ist, dass die Mahlzeit zum Alltag der Familie passt.

Ein kleiner Notfallvorrat hilft

Für besonders hektische Tage lohnt sich außerdem ein kleiner Vorrat aus Zutaten, die schnell ein Essen ergeben.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Nudeln
  • Reis
  • Couscous
  • passierte Tomaten
  • Eier
  • Tiefkühlgemüse
  • Käse
  • Brot oder Wraps
  • Hülsenfrüchte aus dem Glas oder der Dose

Mit wenigen Grundzutaten lassen sich so auch ohne großen Einkauf verschiedene schnelle Mahlzeiten zubereiten.

Fazit:

Der Schulalltag ist oft voll genug. Das Abendessen sollte deshalb nicht noch zu einem zusätzlichen Stressfaktor werden.

Mit einigen schnellen Lieblingsgerichten, cleverer Resteverwertung, guten Vorräten und kleinen Vorbereitungen lässt sich viel Zeit sparen.

Und manchmal ist die einfachste Lösung auch die beste. Denn eine entspannte Mahlzeit mit der Familie ist oft wichtiger als ein besonders aufwendiges Gericht.

Gleichzeitig kommen viele Kinder hungrig nach Hause und auch für die Erwachsenen soll das Abendessen möglichst unkompliziert sein. Genau hier helfen feste Routinen und ein paar einfache Küchenstrategien.

Es geht nicht darum, jeden Tag perfekt vorzukochen. Viel wichtiger ist es, sich den Alltag mit kleinen Hilfen leichter zu machen.

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