Diese weichen Müsliriegel mit Haferflocken, Apfel und Trockenfrüchten lassen sich gut vorbereiten und portionsweise in die Brotdose packen. Sie sind eine praktische Alternative zu gekauften Riegeln und können ganz nach Geschmack variiert werden.
Ein kleiner Snack in der Brotdose ist gerade an langen Schultagen praktisch. Müsliriegel lassen sich gut transportieren, sind schnell gegessen und können bereits am Wochenende für mehrere Tage vorbereitet werden.
Bei selbst gemachten Riegeln lässt sich außerdem gut bestimmen, welche Zutaten hineinkommen. Haferflocken bilden die Grundlage, geriebener Apfel und Banane sorgen für Saftigkeit und etwas natürliche Süße.
Mit Trockenfrüchten oder Samen lässt sich das Grundrezept anschließend immer wieder abwandeln.
Geeignet für: Kinder ab ca. 3 Jahren
Vorbereitungszeit: ca. 15 Minuten
Backzeit: ca. 20–25 Minuten
Abkühlzeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 65–70 Minuten
Zutaten für etwa 10 bis 12 Müsliriegel
- 200 g zarte Haferflocken
- 1 reife Banane
- 1 kleiner Apfel
- 60 g ungesüßtes Apfelmus
- 40 g getrocknete Cranberrys oder Rosinen
- 30 g Sonnenblumenkerne
- 20 g Kürbiskerne
- 2 EL Honig oder Ahornsirup
- 2 EL neutrales Pflanzenöl
- 1/2 TL Zimt
- 1 Prise Salz
Nach Wunsch zusätzlich:
- fein gehackte getrocknete Aprikosen
- Kokosraspel
- etwas Vanille
- fein gemahlene Nüsse
- einige gehackte Datteln
Zubereitung
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine kleine rechteckige Backform, etwa 20 × 20 cm, mit Backpapier auslegen.
Die Banane in einer großen Schüssel mit einer Gabel sehr fein zerdrücken.
Den Apfel waschen, grob raspeln und zusammen mit Apfelmus, Honig beziehungsweise Ahornsirup und Öl zur Banane geben.
Alles gut miteinander verrühren.
Haferflocken, Zimt und eine kleine Prise Salz hinzufügen.
Cranberrys oder Rosinen sowie Sonnenblumen- und Kürbiskerne ebenfalls unterheben.
Die Masse sollte feucht und leicht klebrig sein. Falls sie sehr trocken wirkt, können noch ein bis zwei Esslöffel Apfelmus ergänzt werden.
Gut festdrücken
Die Haferflockenmasse in die vorbereitete Form geben und gleichmäßig verteilen.
Jetzt besonders wichtig: Die Masse mit einem Löffel oder einem kleinen Stück Backpapier sehr fest zusammendrücken. Dadurch halten die Riegel nach dem Backen besser zusammen.
Im vorgeheizten Backofen etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht goldbraun ist.
Erst auskühlen lassen, dann schneiden
Die gebackene Masse aus dem Ofen nehmen und zunächst vollständig abkühlen lassen.
Erst danach mit einem scharfen Messer in etwa 10 bis 12 Riegel schneiden.
Wer besonders gleichmäßige Stücke möchte, kann die Masse zunächst halbieren und anschließend jede Hälfte in gleich große Riegel schneiden.
Praktisch für die Brotdose
Die Müsliriegel können bereits am Wochenende vorbereitet werden.
In einer gut verschlossenen Dose halten sie sich im Kühlschrank mehrere Tage. Zwischen die einzelnen Riegel kann etwas Backpapier gelegt werden, damit sie nicht zusammenkleben.
Für die Brotdose passen dazu beispielsweise:
- Apfel- oder Birnenspalten
- Beeren
- Gurkensticks
- Naturjoghurt
- Käsewürfel
So kann aus dem Riegel zusammen mit weiteren kleinen Komponenten eine abwechslungsreiche Pause entstehen.
Varianten für unterschiedliche Geschmäcker
Das Grundrezept lässt sich leicht verändern.
Apfel-Zimt:
Etwas mehr geriebenen Apfel und eine zusätzliche Prise Zimt verwenden.
Banane-Beere:
Cranberrys durch klein geschnittene gefriergetrocknete oder getrocknete Beeren ersetzen.
Kokos-Aprikose:
Kokosraspel und fein gehackte getrocknete Aprikosen unterheben.
Ohne Kerne:
Sonnenblumen- und Kürbiskerne einfach durch zusätzliche Haferflocken ersetzen.
Für kleinere Kinder
Trockenfrüchte sollten für jüngere Kinder möglichst klein geschnitten werden.
Nüsse nur fein gemahlen verwenden. Ganze oder grob gehackte Nüsse sind für kleine Kinder ungeeignet.
Auch die Riegel können bei Bedarf in kleinere, gut greifbare Stücke geschnitten werden.
Fazit:
Hausgemachte Müsliriegel sind eine praktische Möglichkeit, für Schule und unterwegs einen kleinen Snack vorzubereiten.
Das Rezept braucht nur wenige Grundzutaten und lässt sich je nach Vorrat immer wieder verändern. Besonders praktisch ist, dass gleich mehrere Portionen auf einmal entstehen.
So wartet morgens bereits ein fertiger Snack, der nur noch in die Brotdose gepackt werden muss.