Sämige Kartoffelsuppe mit Wurzelgemüse, Rauchfleisch und Majoran – Bremer Kartoffelsuppe ist ein klassisches Alltagsgericht aus der Hansestadt, einfach, kräftig und bodenständig.
Neben Fisch- und Grützwurstgerichten spielte in Bremen die Kartoffelsuppe eine wichtige Rolle im täglichen Speiseplan. Sie liess sich gut vorbereiten, wärmte Hafenarbeiter und Familien gleichermassen und war mit wenig Zutaten sättigend.
Die Bremer Variante wird traditionell mit Rauchfleisch oder Speck gekocht und nur grob gestampft – nicht püriert.
Zutaten (für 4 Personen)
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1 kg mehligkochende Kartoffeln
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1 Zwiebel
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1 Karotte
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½ Knollensellerie
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100–150 g durchwachsener Speck oder Rauchfleisch
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1,2 l Fleisch- oder Gemüsebrühe
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1 EL Butter oder Schmalz
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Salz
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schwarzer Pfeffer
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Majoran (typisch!)
Optional (klassisch):
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Wiener Würstchen
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frische Petersilie
Zubereitungsdauer
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Vorbereitungszeit: ca. 15 Minuten
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Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
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Gesamtzeit: ca. 50 Minuten
Zubereitung
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Kartoffeln schälen und würfeln.
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Zwiebel, Karotte und Sellerie fein schneiden.
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Speck würfeln und in einem grossen Topf auslassen.
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Butter oder Schmalz zugeben, Zwiebeln glasig dünsten.
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Gemüse und Kartoffeln einrühren, kurz anschwitzen.
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Brühe angiessen, mit Majoran würzen.
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Suppe ca. 30–35 Minuten sanft köcheln lassen.
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Mit dem Kartoffelstampfer grob zerstampfen.
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Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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Optional Würstchen in Scheiben kurz in der Suppe erwärmen.
Serviervorschlag
Bremer Kartoffelsuppe wird klassisch serviert mit:
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Schwarzbrot oder Graubrot
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Senf
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Petersilie als Topping
Typisch für Bremen
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Kartoffeln als Sattmacher
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Rauchfleisch statt Wurstvielfalt
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grob gestampfte Suppen
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ehrliche Alltagsküche