Fein gerollte Teigfladen mit Weisskrautfüllung, in der Pfanne goldbraun gebraten – Krautkrapfen sind ein klassisches schwäbisches Alltagsgericht: einfach, herzhaft und überraschend aromatisch.
Die schwäbische Küche steht für Sparsamkeit, Handwerk und Geschmack. Aus wenigen Zutaten entstehen Gerichte, die Generationen überdauert haben.
Krautkrapfen gehören genau dazu. Ursprünglich ein typisches Freitags- und Fastengericht, sind sie heute ein fester Bestandteil der regionalen Hausmannskost in Baden-Württemberg – wahlweise vegetarisch oder mit Speck.
Zutaten (für 4 Personen)
Für den Teig
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250 g Mehl
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1 Ei
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1 Prise Salz
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ca. 120 ml lauwarmes Wasser
Für die Füllung
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500 g Weisskraut (Weisskohl)
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1 Zwiebel
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30 g Butter
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Salz
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schwarzer Pfeffer
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Kümmel (typisch, aber optional)
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Muskatnuss
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optional: 50–80 g Speckwürfel
Zum Braten
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Butter oder Butterschmalz
Zubereitung
Teig
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Mehl, Ei, Salz und Wasser zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
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Teig zu einer Kugel formen, dünn mit Öl bestreichen.
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Zugedeckt mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
Füllung
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Weisskraut fein hobeln.
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Zwiebel fein würfeln.
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Butter in der Pfanne schmelzen, Zwiebel (und optional Speck) anschwitzen.
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Kraut zugeben, kurz zusammenfallen lassen.
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Mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Kümmel würzen.
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Abkühlen lassen.
Krautkrapfen formen & braten
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Teig auf einem Tuch hauchdünn ausziehen.
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Krautfüllung gleichmässig verteilen.
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Teig von der Längsseite her einrollen.
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Rolle in ca. 4–5 cm breite Stücke schneiden.
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In reichlich Butter oder Butterschmalz goldbraun ausbraten.
Serviervorschlag
Krautkrapfen werden klassisch serviert mit:
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grünem Salat
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Feldsalat
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oder einfach pur aus der Pfanne