Einfach, warm und überraschend aromatisch: Schwäbische Kartoffelschnitz sind ein klassisches Alltagsgericht für kalte Tage. In Brühe gegart und mit Zwiebeln serviert, stehen sie für die sparsame, kluge Winterküche des Südwestens.
Kartoffelschnitz gehören zu den Gerichten, die kaum noch bekannt sind, aber früher fester Bestandteil der schwäbischen Winterküche waren. Kartoffeln wurden geschält, in Schnitze geschnitten und langsam in Brühe gegart – oft ohne Fleisch, manchmal mit etwas Speck. Das Ergebnis ist kein Bratgericht, sondern ein mildes, wärmendes Essen, das satt macht, ohne schwer zu sein. Genau das Richtige für den Alltag.
Zutaten (für 2–3 Personen)
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1 kg festkochende Kartoffeln
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1 Zwiebel
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750 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
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1 EL Butter oder Öl
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Salz, schwarzer Pfeffer
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Optional: Majoran oder Kümmel
Optional dazu
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Gewürzgurke
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grüner Salat
Zubereitung
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Kartoffeln vorbereiten:
Kartoffeln schälen und längs in dicke Schnitze schneiden. -
Zwiebeln anschwitzen:
Zwiebel fein würfeln und in Butter oder Öl glasig dünsten. -
Garen:
Kartoffelschnitze zugeben, kurz wenden, dann mit Brühe aufgießen. Bei mittlerer Hitze ca. 20–25 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. -
Abschmecken:
Mit Salz, Pfeffer und optional Majoran oder Kümmel würzen. -
Servieren:
Kartoffelschnitz mit etwas Brühe in tiefen Tellern servieren.
Zubereitungsdauer
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Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
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Aktive Zeit: ca. 15 Minuten
Für wen geeignet – und für wen nicht
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Geeignet für: einfache Winterküche, vegetarische Alltagsgerichte, leichte Hausmannskost
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Nicht geeignet für: Personen mit Kartoffelunverträglichkeit
Tipps & Varianten
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Mit etwas angebratenem Speck wird das Gericht kräftiger
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Besonders bekömmlich mit Kümmel
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Reste lassen sich am nächsten Tag gut anbraten