Herzhaft, bodenständig und unverwechselbar: Die Thüringer Rostbratwurst steht wie kaum ein anderes Gericht für regionale Winterküche. Mit aromatischer Zwiebelsauce und kräftigem Bauernbrot wird sie zum einfachen, aber wärmenden Genuss für kalte Tage.
Kaum ein Gericht steht so sehr für regionale Identität wie die Thüringer Rostbratwurst. Gerade im Winter, wenn draußen Kälte und Dunkelheit dominieren, passt sie perfekt auf den Tisch: kräftig gewürzt, saftig gebraten und begleitet von einer einfachen, aber aromatischen Zwiebelsauce. Ein echtes Alltagsgericht mit Geschichte – bodenständig, ehrlich und wärmend.
Zutaten (für 2 Personen)
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4 originale Thüringer Rostbratwürste
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2 große Zwiebeln
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1 EL Butter oder Butterschmalz
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1 TL Zucker
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100 ml dunkles Bier oder Brühe
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Salz, schwarzer Pfeffer
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1 TL Senf (optional, für die Sauce)
Zum Servieren
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Bauernbrot oder Graubrot
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Optional: Sauerkraut oder Gurkensalat
Zubereitung
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Zwiebeln vorbereiten:
Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. -
Zwiebelsauce:
Butter in einer Pfanne schmelzen, Zwiebeln langsam bei mittlerer Hitze glasig braten. Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit Bier oder Brühe ablöschen, kurz einkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und optional Senf abschmecken. -
Rostbratwürste braten:
Würste in einer separaten Pfanne oder auf dem Grill rundum goldbraun braten. Wichtig: nicht anstechen, damit sie saftig bleiben. -
Anrichten:
Würste mit der Zwiebelsauce servieren, dazu frisches Bauernbrot reichen.
Zubereitungsdauer
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Gesamtzeit: ca. 30 Minuten
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Aktive Zeit: ca. 20 Minuten
Für wen geeignet – und für wen nicht
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Geeignet für: Fans deftiger regionaler Küche, Winterabende, unkomplizierte Mahlzeiten
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Nicht geeignet für: Vegetarier, sehr fettarme Ernährung
Tipps & Ergänzungen
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Klassisch wird die Thüringer Rostbratwurst nur mit Senf gegessen – die Zwiebelsauce ist eine winterliche Erweiterung
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Besonders aromatisch wird die Sauce mit dunklem Schwarzbier
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Reste schmecken am nächsten Tag kalt im Brot fast noch besser