Quarkkeulchen sind ein traditionelles sächsisches Pfannendessert aus Quark, Kartoffeln und Mehl. Goldbraun gebraten und mit Apfelmus serviert, sind sie ein beliebtes Wohlfühldessert aus der ostdeutschen Küche.
Quarkkeulchen gehören zu den bekanntesten Desserts Sachsens und stammen ursprünglich aus der Resteküche. Gekochte Kartoffeln, Quark und einfache Zutaten werden zu kleinen Fladen verarbeitet und in der Pfanne ausgebacken. Besonders in der kalten Jahreszeit sind sie ein echter Klassiker – bodenständig, sättigend und wunderbar aromatisch.
Zutaten (für 4 Portionen)
Für die Quarkkeulchen:
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250 g Quark (Mager- oder 20 %)
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250 g gekochte, mehligkochende Kartoffeln
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1 Ei
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80 g Mehl
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40 g Zucker
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1 Päckchen Vanillezucker
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1 Prise Salz
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optional: etwas Zitronenabrieb
Zum Ausbacken & Servieren:
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Butter oder Öl
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Apfelmus
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optional: Zimt & Zucker
Zubereitung
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Teig vorbereiten
Kartoffeln fein zerdrücken. Mit Quark, Ei, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb vermengen. Mehl unterarbeiten, bis ein weicher Teig entsteht. -
Keulchen formen
Mit bemehlten Händen kleine, flache Keulchen formen. -
Ausbacken
Butter oder Öl in einer Pfanne erhitzen. Quarkkeulchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten. -
Servieren
Warm mit Apfelmus servieren, optional mit Zimt & Zucker bestreuen.
Zubereitungsdauer
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Vorbereitung: ca. 15 Minuten
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Bratzeit: ca. 10–12 Minuten
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Gesamt: ca. 30 Minuten
Für wen geeignet – und für wen nicht?
Geeignet für:
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Familien & Kinder
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Als Dessert oder süsse Hauptspeise
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Traditionelle Küche-Liebhaber
Nicht geeignet für:
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Glutenfreie Ernährung (alternativ mit glutenfreiem Mehl möglich)
Tipps & Varianten
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Mit Rosinen oder Apfelstückchen im Teig
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Statt Apfelmus auch Zwetschgenröster
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Besonders fein mit Vanillesauce
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Auch kalt noch lecker – ideal zum Vorbereiten
Typisch für …
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Sachsen
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Ostdeutsche Hausmannskost
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Traditionelle Familienküche